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Sicherheit & Gesundheit

Thailand ist nicht nur ein schönes, sondern auch ein sicheres Reiseland
Thailand ist insgesamt ein sehr sicheres Reiseland. Es gilt die Faustregel, dass es dort am sichersten ist, wo es kaum Tourismus gibt. Aber auch die wichtigsten touristischen Ziele sind wirklich nicht gefährlich. Wie überall auf der Welt sollte man jedoch sein Schicksal nicht herausfordern, sein Gepäck nicht unbeaufsichtig stehen lasse, mit seinem Reichtum protzen und keine teuren Wertsachen am Leibe tragen (siehe Kapitel Ausgeraubt?).

Zur Sicherheit sollte man vor der Reise von allen wichtigen Unterlagen Kopien machen, die man dann mit Hilfe einer eMail überall, wo es Internet gibt, zur Verfügung hat. Das funktioniert ganz einfach: Pass und Flugtickets einscannen oder mit der Digicam fotografieren, anschließend die Bilder dann an die eigene eMail-Adresse senden. Falls dann wirklich etwas passiert, ruft man die Mails ab und druckt die eingescannten Papiere aus. Diese Kopien allein sind zwar nicht gültig, können aber dabei helfen, schneller an Ersatzpapiere zu kommen.

Die größte Gefahr besteht an Orten, die für den Sextourismus bekannt sind: Pattaya, Bangkok und Patong Beach in Phuket. Im Dunstkreis mancher Gogo-Bars findet man leider auch alle Formen der Kriminalität. Gegenüber Fremden sollte man dort nicht allzu leichtgläubig sein. Insgesamt stehen die Thais den Touristen jedoch sehr offen und gastfreundlich gegenüber. Dies spürt man in allen Regionen des Landes.

Auch das Auswärtige Amt rät lediglich vor Reisen in und durch die unter Kriegsrecht stehenden Provinzen Narathiwat, Yala und Pattani sowie die in der Nachbarschaft liegende Provinz Songhkla an der Grenze zu Malaysia ab. In diesen südlichen Provinzen, die abseits der bekannten Touristenziele liegen, sorgen muslimische Seperatisten immer wieder für Unruhen. Darüber hinaus rät die Bundesregierung, Reisen an die Grenze zu Mianmar allenfalls unter sachkundiger Führung und als Gruppenreise zu unternehmen. Auch im Grenzgebiet zu Kambodscha könne er zu Überfällen durch bewaffnete Banden kommen., Gleiches werde von Trekking-Touren in entlegene nördliche Landesteile gemeldet. Bei der Benutzung von Fähr- und Ausflugsbooten, vor allem bei Fahrten auf offener See, sei angesichts oftmals mangelhafter Sicherheits- und Rettungseinrichtungen Vorsicht angezeigt.

Den Kontakt mit Mücken sollte man in Thailand meiden
Eine Gefährdung für Urlauber angesichts des Ausbruchs der Vogelgrippe sieht das Auswärtige Amt in Thailand nicht. Die wichtigste Vorbeugemaßnahme bestehe im Meiden von Kontakt mit Geflügel, das heißt den Verzicht auf Besuch von Tier- oder Geflügelmärkten. Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts empfiehlt als sinnvollen Impfschutz: Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über drei Monate auch Hepatitis B. Durch hygienisches Essen und Trinken (nur abgekochtes, nichts lau aufgewärmtes) und konsequenten Mückenschutz (Repellentien, Mückennetz, bedeckende Kleidung, Verhalten) können die meisten Durchfälle und viele andere Tropen- und Infektionserkrankungen ganz vermieden werden. Dazu zählen auch das Denguefieber und die Malaria. Das Vorkommen dieser Erkrankungen in Thailand ist regional sehr unterschiedlich. Bangkok, Pattaya und Phuket gelten als Malaria-frei.

-w


Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen. Während es in Bangkok, Pattaya und Phuket modernste Privatkliniken gibt, sind die Krankenhäuser und Arztpracen auf dem Land oft technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch.

Wer auf Nummer sicher gehen will, schließt am besten eine Reisegepäckversicherung ab
Das Auswärtige Amt rät aus diesem Grund, einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. Eine solche Versicherung bietet darüber hinaus Schutz für alle finanziellen Folgen einer Krankheit oder eines Unfalles in Thailand, entstanden durch Arzt-, Krankenhaus- und Operationskosten, Medikamente, Kosten für schmerzstillende Zahnbehandlung inklusive Reparatur von Zahnersatz bis hin zur Überführung eines im Urlaub Verstorbenen zurück nach Deutschland.

Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, sollte darüber hinaus eine Reisegepäckversicherung abschließen - vor allem wenn man sein Notebook oder ein teures Handy mit nach Thailand nimmt. Mit einer solche Police werden auch Schäden abgedeckt, falls Reiseutensilien unterwegs beschädigt bzw. zerstört werden.

Reisehinweise des Auswärtigen Amts als PDF zum Download
Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts als PDF zum Download
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