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  Reiseberichte > 27. August 2007
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Thailands Szene wird erwachsen

Rainbow-Scuba organisiert exklusive schwule Tauchkreuzfahrten
Adam Preston von Rainbow-Scuba über Abenteuerurlaub auf Samui & Co.

Von Adam Preston

Es scheint so, als ob sich die Homo-Szene in gleichem Maße in der ganzen Welt entwickelt. Zuerst gibt es nur öffentliche Parks und Klappen, an denen man sich treffen kann. Dann gibt es eine Schwulenbar, dann die nächste - und daraus entwickelt sich ein schwules Nachtleben. Anschließend kommen Unterstützergruppen, die für die Rechte der Homosexuellen kämpfen. Am Ende können Schwule und Lesben stolz und ohne Angst leben, so wie sie sind. Sie wollen dabei ihr soziales Leben und ihre Freizeit mit Gleichgesinnten verbringen.

Thailand wird weltweit als homofreundlich angesehen. Die Bar- und Discoszene ist bekannt und CSDs finden jedes Jahr statt. Die Gruppe Regenbogenallianz kümmert sich darum, dass Schwule und Lesben mehr Rechte zugestanden werden. Es ist also keine Überraschung, dass Thailand auch eine Organisation beheimatet, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Schwule für einen Abenteuerurlaub zusammen zu bringen: Zuerst hat sich Rainbow-Scuba nur aufs Tauchen konzentriert, aber jetzt schließt das Repertoire der Freizeitgruppe auch Radfahren, Wandern, Schnorcheln, Kajakfahren und Abenteuertrips in die Wälder ein.

Mit dem Rad um die Insel: Thailand ist ein Biking-Paradies
Von seinem Sitz auf Ko Samui aus kann Rainbow-Scuba seinen Kunden das Beste von Thailand zeigen. Die Inseltouren (mit dem Fahrrad, dem Boot oder dem Allradwagen) geben Einblicke in die Kultur und die natürliche Schönheit der Insel und der Surat-Thani-Provinz drumherum. Obwohl Samui bei Touristen äußerst populär ist, verlassen viele Besucher die kleinen Touristenzentren kaum. Sie beschränken sich auf ihr Hotel und das Beach-Resort. Dabei gibt es nur wenige Kilometer südlich unberührte Strände und ursprüngliche Kokosnuss-Plantagen. In nur anderthalb Stunden kann man mit der Fähre in die Bergregion vordringen, in Höhlen und Wasserstraßen, die kaum ein Tourist je zu sehen bekommt.

Für Leute, die sich das erste Mal beim Tauchen versuchen wollen, ist der Golf von Thailand ein exzellenter Startpunkt. Hier gibt es ideale Bedingungen: Das Wasser ist sauber, klar und ruhig - und trotzdem reich an Leben. Man kann sich zwischen einem eintägigen Schnuppertauchgang entscheiden oder dem von PADI zertifizierten Viertageskurs. Dabei stehen Experten zur Verfügung, die den "Schülern" kein Geheimnis vorenthalten. Erfahrene Taucher brauchen sich bei Rainbow-Scuba nicht von der Macho-Kultur zu ängstigen, die im Tauchsport leider immer noch die Oberhand hat. Außerdem können sie hier in eine der besten Gegenden abtauchen, die es auf diesem Planeten gibt.

Rainbow-Scuba bringt Schwule aus aller Welt zusammen
Rainbow-Scuba organisiert jedes Jahr exklusive schwule Tauchkreuzfahrten. Im April war eine Tour in den Tarutao National Marine Park ein voller Erfolg. Im November soll es dann zu den beeindruckenden Similan Islands gehen und im Februar 2008 machen sich Abenteurer zu den unberührten Küsten Myanmars (Burmas) auf.

Rainbow-Scuba bringt Schwule aus aller Welt zusammen. Man kann hier die Freiheiten und den Spaß genießen, wie es nur unter Freunden geht. Mehr Infos gibt es auf der Homepage. Hier können auch Bilder von vergangenen Abenteuern bewundert werden. Ein Hinweis: Kein Bild kommt von irgendeiner Agentur; alles ist ungestellt und so bei Rainbow-Scuba wirklich passiert. Wer weiß… Vielleicht kannst du dich bald auf diesen Bildern bewundern.

www.Rainbow-Scuba.com

 

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