Phuket Gay Pride am 26.02.2011 Patong Beach. Der Termin für den CSD im kommenden Jahr auf Thailands Ferieninsel Phuket steht bereits fest: Am Wochenende rund um den 26. Februar 2011 wird in Patong Beach gefeiert. Dies gab das Connect Guesthouse bekannt. Der Phuket Gay Pride, zu dem traditionell eine Parade, Partys, Kultur- und Sportveranstaltungen gehören, fand 1999 zum ersten Mal statt und ist mittlerweile der einzige große CSD in Thailand. In Pattaya wurde die traditionelle Parade am Welt-Aids-Tag von der Poilzei nicht mehr genehmigt, in Bangkok haben sich die Veranstalter zerstritten und in Chiang Mai gab es im vergangenen Jahr erstmals eine homophobe Anti-Demo.(mize)
08.03.2010
Don Plaza Pattaya jetzt mit Pool Pattaya. Pattayas schwules Boutique-Hotel, das Don Plaza direkt am Sunee Plaza, hat jetzt einen Dachgarten mit großem Swimmingpool und Bar eröffnet. Das erst im April 2007 eröffnete Haus steht unter deutscher Leitung und bietet zwölf Zimmer in vier Kategorien: Suite, Deluxe Suite, Sunee Suite und Don Suite. Alle Zimmer sind mit High-Speed-Internet über W-Lan ausgestattet. (pm)
Neue Amazing Thailand Card Bangkok Das Thailändische Fremdenverkehrsamt (TAT) hat die "Amazing Thailand Card ins Leben gerufen. Dahinter verbirgt sich ein exklusives Bonussystem, das Urlaubern in Thailand und zu Hause jede Menge Vorteile und Ermäßigungen bietet.
"Thailand ist ein gastfreundliches Reiseland mit erstklassigem Preis-Leistungsverhältnis bei hohen Servicestandards. Mit der ‚Amazing Thailand Card’ wollen wir noch mehr Urlauber für unser Land begeistern und ihnen die Möglichkeit eröffnen, von einem exklusiven Gästestatus, sowohl in Thailand als auch zu Hause, zu profitieren", so Suwalai Pinpradab, Direktorin des Fremdenverkehrsamtes Thailand in Deutschland.
Karteninhaber kommen in den Genuss von Preisnachlässen bei über 200 Partnern. Darunter Hotels, Spas, Restaurants, Shopping Malls und Golfplätze. Die "Amazing Thailand Card" kann kostenlos unter www.thailandtourismus.de bestellt werden. (cw)
05.10.2009
Pattaya Gay TV online Pattaya. Die Küstenstadt Pattaya hat nun auch einen eigenen schwulen Fernsehsender: "Pattaya Gay TV" ist allerdings weder über Satellit oder Kabel zu empfangen, sondern nur über die Homepage www.pattayagaytv.com anzuschauen. "Der neue Gay-TV-Sender versucht die Atmosphäre des Gay-Lebens und der Gay Veranstaltungen in Pattaya wiederzugeben und sie dann mit Übertragung im Internet mit der ganzen Welt zu teilen", heißt es in einer Presseinformation. Bislang werden die Videos nur in englischer Sprache produziert, künftig soll es jedoch auch deutsche Fassung geben. Die Betreiber rufen dazu auf, selbst Videos einzusenden, die dann ins Programm mit aufgenommen werden. (pm)
Mit der Diamond Princess von China über Japan, Vietnam und Singapur nach Thailand
Der neue Reiseanbieter MxM-Kreuzfahrten bietet im November 2010 eine schwule Gruppenreise auf einem Luxus-Kreuzfahrtschiff von Peking nach Bangkok an. In Deutschland geht es am 15. November los. Nach drei Tagen Sightseeing und Szeneausflügen in der chinesischen Hauptstadt fahren die Teilnehmer mit einem Bus nach Tianjin, um dort auf das Kreuzfahrtschiff Diamond Princess einzuschiffen. Die Cruise führt dann über Shanghai, Okinawa, Taipei, Hongkong, Nha Trang, Ho Chi Minh City und Singapur nach Bangkok. In der thailändischen Hauptstadt gibt es auf Wunsch ein schwules Nachprogramm.
Die "Diamond Princess" bietet Luxus bis zum Abwinken, Pools, Unterhaltung, Sport, Kultur und Platz für bis zu 2.700 Passagiere. Die schwule Gruppengröße selbst ist auf 40 Männer beschränkt. "Es ist auf der Reise jedem freigestellt, sich der Gruppe anzuschließen oder in der Masse der anderen Mitreisenden unterzutauchen - und trotzdem immer einen Anlaufpunkt zu haben", so Thomas von MxM-Kreuzfahrten. Gebucht werden kann die schwule Luxus-Cruise exklusiv nur über MxM.
Gratis-Touristenvisa bis März 2010 Bangkok Um den Tourismus anzukurbeln, erhebt die thailändische Regierung bis März 2010 keine Gebühren mehr für die Ausstellung von Touristenvisa mit einmaliger Einreise. Diese Regelung gilt bei der Beantragung in allen Botschaften und Konsulaten weltweit.
Das Touristenvisum, das normalerweise 25 Euro kostet, erlaubt den Aufenthalt für 60 Tage. Eine einmalige Verlängerung um 30 Tage ist in den thailändischen Immigration Bureaus gegen Gebühr möglich. (pm)
Pattaya. In Pattaya gibt es ein neues Zimmerangebot für schwule Besucher. Das deutsch-thailändische Paar Lothar und Nop, das seit über 14 Jahren zusammen ist, vermietet in seinem großen Haus "Lonops Paradise" einen Doppelbungalow sowie zwei Zimmer an Touristen.
"Wir können Dir alles zeigen, natürlich auch all das, was ein 'normaler Tourist' in zwei oder drei Wochen nie zu sehen bekommt", sagen Lothar und Nop: "Etwa die schönsten Strände hier, auch die vorgelagerte Insel Koh Larn mit ihrem Traumstrand. Wir zeigen Dir gerne das Nachtleben von Pattaya, die große Gayszene und sagen Dir natürlich auch, für was man wie viel bezahlt. Das heißt, Du bist nicht dem üblichen Touristennepp ausgesetzt. Das alleine erspart schon sehr viel Geld!"
Die Gästezimmer und Bungalows von "Lonops Paradise" sind mit Klimaanlage, eigenem Bad, Safe, Kabel-TV, DVD-Player, Kühlschrank, kostenloser Breitband-Internet-Verbindung und Wireless LAN ausgestattet.
Neuer Samui-Guide im Netz Chaweng Beach. Die schwulen Wirte im thailändischen Ko Samui haben sich zusammengetan, um gemeinsam in einem Internet-Guide die Vorzüge ihrer Insel vorzustellen.
Auf Gay-Samui-com sind bereits Landkarten, Events sowie schwule Einrichtungen aufgelistet, von der Disco über die Lounge bis hin zum schwulen Taucherverein. Zudem sollen in Zukunft weitere Events auf der Seite gelistet werden. Das Portal ist zwar auf Englisch gehalten, allerdings auch für nicht so versierte Linguisten leicht verständlich.
Die Kokosnuss-Insel kann über Bangkok leicht per Flugzeug erreicht werden. Sie erfreut sich in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit unter schwulen Touristen. (dk)
Gay Faeries erobern Ko Yao Yai Ko Yao Yai. Seit 2004 treffen sich die Esoterik-Gays auf der thailändischen Trauminsel Ko Yao Yai nahe Phuket. Im letzten Jahr haben sich 35 Männer aus Europa, Nordamerika sowie dem Nahen und Fernen Osten zum Naturgenuss zusammengefunden. Neben Wanderungen, Schwimmen, Schnorcheln und anderen Aktivitäten haben sich hier auch "multikulturelle Romanzen" entwickelt, vermelden die Veranstalter stolz. Derzeit können sich Interessierte noch zum "Gay Asian Faerie Gathering" anmelden.
"Faeries" sind ein loser Verbund esoterischer und naturverbundener Homos, die sich als "Alternative zur großstädtischen Homo-Szene" verstehen und "die spirituelle Seite der schwulen Seele" entdecken wollen (Faery bedeutet auf Englisch "Fee"). Im vergangenen Jahr haben sich 35 Faeries aus den USA, dem Nahen Osten, Europa und Asien auf Ko Yao Yai zusammengefunden. In den USA gibt es Faerie-Treffen bereits seit rund drei Jahrzehnten, in Europa ist das Phänomen Ende der 90er Jahre angekommen. "Wir wollen, dass sich schwule Männer aus der ganzen Welt an einem ruhigen und wunderschönen Ort zusammenfinden und sich gegenseitig und sich selbst besser kennen lernen", erklären die Faeries.
Das Treffen wird vom 5. bis zum 15. Februar 2009 stattfinden. Die Kosten belaufen sich auf 1.000 thailändische Baht (22 Euro) pro Tag und schließen sämtliche Ausgaben ein, auch die Verpflegung (sowohl vegetarisch als auch mit Fleisch). Ein Privat-Bungalow kostet 400 Baht (9 Euro) pro Tag extra. Schnöder Mammon muss übrigens auf die Insel mitgebracht werden, falls man mal ein Restaurant besuchen oder sich ein Souvenir kaufen will: Einen Geldautomaten gibt es nämlich auf Ko Yao Yai nicht.
Thailand-Touren von isango! Köln Das deutschsprachige Internet-Reiseportal isango! bietet jetzt auch Touren und Ausflüge in Thailand an. So können u.a. Stadtbesichtigungen in Bangkok, Tagestouren zu Schwimmenden Märkten, Kochkurse oder eine Fahrt auf einem Reis-Transport-Schiff online gebucht werden.
Angebote gibt es für Bangkok, Pattaya, Petchburi (Hua Hin), Phuket, Krabi, Ko Samui, Chiang Mai, Chiang Rai und Mae Hong Son.
Isango! wurde im Oktober 2006 gegründet. Das Unternehmen bietet Touren, Sightseeing, Attraktionen und Aktivitäten in über 50 Ländern zur Vorausbuchung an.
Ban Moo. Selbst in Thailand gibt es so etwas nicht aller Tage: Die transsexuelle Choochat Dulayapraphatsorn schlug in der Provinz drei männliche Bewerber um das Amt des Dorfbürgermeisters.
Im südthailändischen Ban Moo hat Choochat - genannt "Je Kob" ("Ältere Schwester") - bereits zuvor als Assistentin des Bürgermeisters gearbeitet und sich so Respekt bei den Einwohnern verschafft. Nachdem der alte Bürgermeister seinen Hut nahm, stellte sie sich zur Wahl.
Über die Jahre hat sie den Dorfbewohnern bei Tätigkeiten wie dem Fangen einer Python geholfen. Ein Bild, in der sie eine Schlange mit Hilfe eines Dorfbewohner am Boden hält, wurde nach ihrer Wahl in mehreren nationalen Zeitungen Thailands veröffentlicht. "Auch wenn ich transsexuell bin, kann ich harte, körperliche Arbeiten verrichten - und zwar genauso gut wie ein Mann, wenn nicht noch besser", so die frisch gewählte Bürgermeisterin gegenüber der Presse.
Chocochat erklärte, sie wolle ein Vorbild für Kinder im Dorf sein und ihnen zeigen, dass man es mit harter Arbeit weit bringen kann - und zwar unabhängig von der Geschlechtsidentität.
Sisaket. Eine Schule in Thailand will mit WCs für Schwule und Transsexuelle gegen Mobbing vorgehen.
Das staatliche Kamphaeng-Gymnasium im nordthailändischen Sisaket hat die neuen Toiletten nach einer Umfrage unter Schülern gebaut. Demnach seien zirka 100 schwule und transsexuelle Schüler Übergriffen ihrer Mitschüler ausgesetzt gewesen. Der Schuldirektor, der bereits Preise für die Sauberkeit in den Toiletten seiner Schule erhalten hat, ordnete daraufhin den Bau von Homo-WCs an. Einem Bericht des Bangkoker "Daily Xpress" zufolge sollen die betroffenen Schüler begeistert gewesen sein, endlich ihre eigenen Bedürfnisanstalten zu haben.
Thailand gilt als Hochburg der Mann-zu-Frau-Transsexuellen ("Ladyboys"), die sich in der Öffentlichkeit selbstbewusst geben. Das 65 Millionen Einwohner zählende Land schützt als erster Staat Asiens "Menschen mit anderen Geschlechtsidentitäten" vor Diskriminierung - die Verfassung, die diesen Passus enthält, wurde im vergangenen Jahr in einem Referendum angenommen. (dk)
05.06.2008
Gay-Sauna in Phuket-Town Phuket In Phuket-Town hat eine neue Gay-Sauna eröffnet. Die "Tara Sauna" befindet sich im Phuket Modern Life Project gegenüber des Katina Hotels. Die Einrichtung ist brandneu und sauber. Neben Trocken- und Dampfsauna stehen den Gästen ein Fitnessstudio, eine Cruisingarea, ein Karaoke-Raum sowie eine Café-Terrasse zur Verfügung. Der Eintritt kostet 100 Baht, geöffnet ist täglich von15 Uhr bis Mitternacht.
Dirk Weeber-Arayatumsopon und Rainer Reiß ehrten Maja Synke Prinzessin von Hohenzollern
Düsseldorf. Maja Synke Prinzessin von Hohenzollern wurde Ende April in Düsseldorf mit dem Preis "Thailandfreundin national und international 2008" ausgezeichnet. Der Titel wird jährlich vom Verein der Thailandfreunde vergeben, der aus dem gleichnamigen Gayromeo-Club hervorgegangen ist.
Vereinsvorsitzender Dirk Weeber-Arayatumsopon und sein Stellvertreter Rainer Reiß, Bürgermeister der Gemeinde Birkenheide in der Pfalz, überreichten der Prinzessin eine thailändische Kinnari-Figur. Ein Kinnari ist ein göttliches Vogelfabelwesen aus der thailändischen Mythologie, das im Volksglauben Schutzpatron von sich oft auf Reisen befindenden Menschen ist. Die Figur wurde von einem Bildhauer aus thailändischem Ebereschenholz gefertigt, mit 24-karätigem Blattgold überzogen und mit Glasspiegelsteinen verziert.
Maja Synke dankte dem Verein für die Auszeichnung und forderte in ihrer Dankesrede zu mehr Mut und Unterstützung armer und kranker Kinder sowie behinderter Menschen im vermeintlichen Urlaubsparadies Thailand auf.
Auf einer anschließenden Pressekonferenz stellten die Thailandfreunde und die Prinzessin von Hohenzollern ein gemeinsames Kindermärchen-Buchprojekt mit dem Namen "Der siamesische Märchentopf" vor. Sämtliche Autoren verzichten auf Honorare, um die Einnahmen den Sozialprojekten des Vereins zuzuleiten. (pm)
Bangkok. Bereits vor zwei Jahren hatte das thailändische Militär angekündigt, transsexuelle Wehrpflichtige nicht länger als "geisteskrank" auszusondern, doch in der Praxis wurde weiterhin diskriminiert. Ab sofort sollen die so genannten Ladyboys nun aber endlich in einer neutralen Kategorie gelistet werden, versprach Generalleutnant Somkiat Suthivaiyakij der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch.
In Thailand muss jeder 20-Jährige sich mustern lassen - dann werden Rekruten für den zweijährigen Wehrdienst in einer Art Lotterie ausgewählt. Transsexuelle wurden in der Vergangenheit von vorn herein mit dem Vermerk "geisteskrank" abgelehnt. Dies hatte eine lebenslange Diskriminierung zur Folge: Da die meisten Arbeitgeber im ehemaligen Siam verlangen, den Musterungsbeleg zu sehen, findet kaum jemand, dem mentale Probleme attestiert wurden, einen Job. Gegen diese Praxis hatten mehrere Aktivisten geklagt.
Nachdem das thailändische Militär bereits 2006 erstmals eingeräumt hatte, dass die Beurteilung als "geisteskrank" ein Fehler war, wurden weiblich agierenden Männern bei der Musterung fortan nur noch "Probleme mit der sexuellen Identität" oder "Probleme mit dem Körper" bescheinigt.
Nun sucht die Armee einen besseren, weniger diskriminierenden Name für die Ladyboy-Kategorie. Bis dahin würden Transsexuelle mit dem Hinweis vom Wehrdienst freigestellt, sie litten unter einer Krankheit, die sich nicht binnen 30 Tagen kurieren lasse. Damit sie für die neue Extra-Kategorie in Frage kommen, müssen transsexuelle Männer drei Jahre hintereinander nachweisen, dass sie tatsächlich versuchen, als Frau zu leben.
Auf die Idee, dass auch Ladyboys dienen könnten, ist die thailändische Armee bislang nicht gekommen. Generalleutnant Somkiat zufolge sind weniger als ein Prozent der Wehrpflichtigen transsexuell. (cw)
17.03.2008
Mate mit Thailand-Schwerpunkt Berlin. Die neue Ausgabe des schwulen Lifestyle-Magazins "Mate" aus Berlin widmet sich in einem Schwerpunkt erstmals Thailand. So ist die Redaktion nach Bangkok gereist, um die neusten Trends im "Lustzentrum Südostasiens" aufzuspüren. In einem Shopping-Guide wird gezeigt, wie sich Bangkok vom Faker-Paradies zum edlen Konsumtempel entwickelt hat.
Darüber hinaus ist "Mate" der Party-Szene der Millionen-Metropole auf den Grund gegangen, hat die lustvollen Wellness-Oasen erforscht, den in Bangkok lebenden Korrespondenten und Fotografen Ohm Phanphiroj getroffen, ebenso wie Bhanu Inkawat, den Mitbegründer des angesagten Modelabels "Greyhound". Auch ein Fotoshooting wurde in Thailand umgesetzt. (cw)
Dieses Jahr bleibt der Schmuck im Schrank: Gay Pride Phuket im Jahr 2005
Patong Beach Das Phuket Pride Festival, das in den vergangenen acht Jahren im thailändischen Patong Beach stattfand, fällt in diesem Jahr aus. Dies teilte der frühere Mitorganisator Ulf Mikaelson mit. Gründe für die Absage sind dem Vernehmen nach die Zerstrittenheit der kommerziellen Szene und mangelnde Planung.
Das Phuket Gay Festival galt als eines der größten touristischen Events auf der Ferieninsel im Süden Thailands. Den Höhepunkt bildete traditionell die Parade am ersten Sonntag im April über die Beach Road. Sie war stets größer und bunter als etwa der Pride-Umzug in der Hauptstadt Bangkok.
Schon in der Vergangenheit wurde das Phuket Pride Festival mehrfach verschoben. Nach dem Tsunami wurde es erstmals vom ersten Februarwochenende auf den neuen Termin Anfang April gelegt.
Auch wenn die Parade in diesem Jahr ausfällt, sollen zumindest einige Partys im Paradise Complex stattfinden, kündigte Mikaelson an. Viele schwule Thailand-Touristen haben ihren Phuket.-Urlaub schon Monate im Voraus gebucht, um das Pride-Festival nicht zu verpassen. (cw)
28.01.2008
Rauchverbot in Bars ab Februar Bangkok. Am 17. Februar tritt ein Thailand ein strikteres Rauchverbot in Kraft. Zwar ist es schon seit langem verboten, in klimatisierten Räumen zu rauchen, doch stellten Unterhaltungsetablissements bisher eine Ausnahme dar.
Künftig herrscht sowohl in Bars, Pubs und Diskotheken als auch an öffentlichen Orten wie Bangkoks Wochenendmarkt Chatuchak ein totales Rauchverbot. Verstöße dagegen werden mit einer Geldstrafe von bis zu 20.000 Baht geahndet.
Von dem Gesetz betroffen sind auch die bei Touristen beliebten Wasserpfeifen-Cafés in Pattaya oder Bangkoks Sukhumvit Soi 3 (cw).
'Nichttraditionelle Sexualitäten' sind hier am Werke...
Bangkok Forscher der Mahidol-Universität in Bangkok haben Behörden und Universitäten aufgefordert, ihre Einstellungen zu "nichttraditioneller Sexualität" zu ändern. Man dürfe nicht alles von der heterosexuelle Mann-Frau-Perspektive betrachten, erklärte Dozentin Varaporn Chamsanit, eine Expertin im Studiengang Menschenrechte.
Wie die "Bangkok Post" berichtet, erklärten mehrere Professoren in einem zweitägigen Seminar, dass auch andere Sexualitäten den gleichen Schutz genießen sollte wie traditionelle Verbindungen. Die Forscher nannten dabei unter anderem Schwule und Katoeys (Mann-zu-Frau-Transsexuelle) als Beispiele, aber auch Telefonsex-Arbeiter und deren Kunden sowie exotische Tänzerinnen. Viele Studien hätten diese Lebensweisen mit ihren sexuellen Werten lediglich als Problem angesehen und nicht als Alternative. Damit habe man lediglich das Leben der Menschen kontrollieren wollen, insbesondere von Frauen und männlichen Homosexuellen, erklärten die Forscher.
Varaporn sah sich dazu 50 Dissertationen der letzten 30 Jahre an, die sich mit Homosexualität beschäftigten. 30 von ihnen hätten Homosexuelle schlicht abgelehnt und Ratschläge erteilt, wie junge Menschen aus dieser "Phase" geholt werden können. "Viele Akademiker haben eine Ideologie vertreten, die den Status als Homosexueller und homosexuelle Beziehungen als Sünde oder als psychologisches Problem ansahen", so Varaporn. (dk)
07.01.2008
Krabi Airline fliegt nach München Krabi Am 5. April 2008 will die neue thailändische Fluggesellschaft Krabi Airline Verbindungen zwischen Thailand und Europa aufnehmen. Als die ersten beiden Ziele sollen München und Oslo angesteuert werden - jeweils mit einer Boeing 747 ab Bangkok-Donmuang mit Zwischenstopp in Krabi.
Krabi Airline wurde im vergangenen Jahr von vier thailändischen Investoren gegründet, darunter früheren Mitarbeitern von Thai Airways. Die Aufnahme des Flugbetriebs war ursprünglich bereits für den 1. November 2007 vorgesehen, damals noch mit zwei geleasten Boeing 777.
Ab 2009 will Krabi Airline auch Ziele in Australien und Neuseeland, ab 2011 in Japan, Korea, Kanada und den USA ansteuern.
Spendenübergabe an die School for Life im Januar 2007
Chiang Mai. Der Verein der Thailandfreunde, hervorgegangen aus dem gleichnamigen Gayromeo-Club, lädt zu offenen Treffen in Chiang Mai und Bangkok ein.
Für Samstag, den 5. Januar 2008 ab 21 Uhr ist ein Meeting in der "Kudos Bar" in Chiang Mai angesetzt (70/16-17 Gold Place Center, Chiyapoom Road). Am Freitag, den 11. Januar 2008 trifft man sich abends in Bangkoks "Telephone Bar" (Silom Soi 4). Dort ist der Ecktisch im ersten Obergeschoss reserviert.
Für Montag, den 7. Januar ist eine öffentliche Spendenübergabe an die "Schule des Lebens" in Chiang Mai geplant. Hauptziel des Vereins ist die Förderung von thailändischen Waisenkindern, darunter Opfer von Missbrauch, Misshandlung und des Tsunamis 2005.
Die Webseite des Vereins wurde kürzlich komplett überarbeitet und bietet nun unter anderem ein ausführliches Pressearchiv. (mize)
Chiang Mai. Im Rahmen einer asiatischen Regionalkonferenz der International Lesbian Gay Association (ILGA) ist für Samstag, den 26. Januar 2008 die erste Gay-Pride-Parade in Chiang Mai geplant. Im Anschluss soll eine schwul-lesbische Straßenparty stattfinden.
Zu dem Treffen in der zweitgrößten Stadt Thailands unter dem Motto "Equality in Diversity Now!" werden rund 150 Aktivisten erwartet, darunter auch Vertreter von Homogruppen aus Burma. Workshops auf der insgesamt viertägigen Konferenz vom 24. bis 27. Januar beschäftigen sich mit Strategien für Länder, in den Homosexualität nach wie vor kriminalisiert ist, mit Fragen von sexueller Identität und Religion und mit Maßnahmen zur Unterstützung von Transgenders. Darüber hinaus soll die organisatorische Struktur der ILGA Asia gestärkt werden.
Thailand gilt als eines der fortschrittlichen Länder Asiens in Punkto Schwulen- und Lesbenrechte. Anders als etwa in Malaysia oder Indien ist Homosexualität legal. In den Städten und Urlaubszentren des Landes gibt es eine blühende Szene, und die 2007 per Volksentscheid bestätigte Verfassung verbietet die Diskriminierung aufgrund der sexuellen Identität. (mize)
Thailänderin ist Tranny-Queen Pattaya - Eine 21-jährige Thailänderin hat bei der Miss-International-Queen-Wahl in Pattaya eine Heimsieg errungen:
Tanyarat Jirapatpakon
gewann den Schönheitswettbewerb und ist nun die schönste Transsexuelle der Welt - zumindest für ein Jahr. Die BWL-Studentin setzte sich im Finale gegen Aleika Barros aus Brasilien und Chanel Madrigal aus den Philippinen durch.
Mehr als 100 Transsexuelle aus 15 Ländern, darunter auch Deutschland, hatten sich um die Diamantenkrone und das Preisgeld in Höhe von 10.000 US-Dollar beworben. "Ich bin froh, dass so viele Teilnehmerinnen aus so vielen Ländern kommen können", erklärte Tanyarat nach ihrem Sieg. "Transsexuelle haben inzwischen mehr Möglichkeiten als in der Vergangenheit. Früher wurden wir in vielen Ländern systematisch diskriminiert, auch in meinem Heimatland."
Die Wahl findet inzwischen seit mehreren Jahren im Club Tiffany’s statt, das Südostasiens erstes Travestie-Kabarett beheimatet. 1974 ging es mit den Shows los, damals bestand sie noch aus drei Künstlerinnen. Inzwischen arbeiten über 100 professionelle Drag Queens in dem weltbekannten Club und abertausende Besucher ströhmen jedes Jahr aus allen Teilen der Welt nach Pattaya. Tiffany's selbst nennt das Veranstaltungshaus mit 1.000 Sitzplätzen einen Ort der "Dekadenz, Elegeganz und des Genusses". (dk)
Pattaya Am 10. November werden Juroren zum vierten Mal die Miss International Queen im thailändischen Pattaya wählen.
Das Event findet wieder im historischen Club Tiffany's statt, das bereits Millionen von Besuchern verzeichnen konnte. Dort fand auch 1974 die erste Tranny-Travestie-Show in Asien statt. Die kleine Klitsche hat sich inzwischen zu einen eleganten Anlaufpunkt mit über 1.000 Sitzplätzen gemausert.
Insgesamt werden 30 Kandidatinnen im Haus von "Dekadenz, spektakulärer Eleganz und Genuss" (Eigenwerbung) auftreten. Die Mädels müssen zwischen 18 und 36 Jahre alt und natürlich geborene Männer sein. Sie werden unter anderem im Badeanzug und in Regionaltracht auftreten. Auch Köpfchen müssen sie mitbringen: Es wird Fragerunden geben.
Ab 23 Uhr wird das Event am 10. November live im thailändischen TV-Kanal iTV übertragen. Vorausscheidungen finden zwischen dem 5. und 9. November statt. (dk)
Pattaya. Ein älteres Gay-Paar aus Deutschland möchte in Thailands Badeort Pattaya eine schwule Seniorenresidenz eröffnen. In einer Mitteilung von Achim und Jürgen heißt es, dass bereits eine Firma in Thailand gegründet worden und man nun auf der Suche nach einer passenden Immobilie sei.
"Wir haben unsere Idee in Thailand verwirklicht, da die thailändische Gesellschaft ein Leben in vorurteilsfreier Umgebung ermöglicht", heißt es auf der Homepage des "Gay Dream Residence"-Projekts. Hinzu kämen die günstigen Personal- und Lebenshaltungskosten. Nach dem Konzept der beiden Initiatoren soll das Betreuungs- und Pflegepersonal weitestgehend aus Männern bestehen, damit zum Beispiel die Hilfe bei der Körperpflege kein Schamgefühl erzeugt.
"Um mit unserem Projekt weiter zu kommen und es wirklich bedarfsgerecht planen zu können, brauchen wir Meinungen und Unterstützung", so Achim und Juergen. Interessenten können sich über die Homepage mit den beiden Gründern in Verbindung setzen. (cw)
Bangkok. Thailands Hauptstadt feiert seinen diesjährigen CSD vom 3. bis 11. November. Auf dem Programm des Bangkok Pride Festivals stehen jede Menge Partys und Sportveranstaltungen. Wo die für den Abschlusstag geplante Parade starten und langführen wird, ist jedoch noch unklar. Auch das traditionelle schwul-lesbische Fest im Lumpini Park ist bislang nicht bestätigt.
"Der diesjährige Bangkok Pride soll der lustigste aller Zeiten werden", heißt es auf der Festival-Homepage. Vor sechs Monaten noch hatten die Organisatoren erklärt, dass Vielfalt, Kultur und Aufklärung die Schwerpunkte des neunten Bangkok Prides sein sollen. Auch wollte man sich eigentlich nicht mehr allein auf das Touristenviertel rund um die Silom Road beschränken. Die bislang angekündigten Partys und Pride Dinners finden jedoch ohne Ausnahme nur in dieser Gegend statt.
Bangkok gilt als die schwulenfreundlichste Metropole in ganz Asien. Die thailändische Hauptstadt kann man mit über 100 Gay-Bars und -Clubs aufwarten, von denen sich jedoch nur wenige am Pride Festival beteiligen. (cw)
Birkenheide Zum dritten Mal lädt der Verein der Thailandfreunde am 9. November zu seiner jährlichen Spendengala ein. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus des Ortes Birkenheide in Rheinland-Pfalz. Bürgermeister Rainer Reiss, der gleichzeitig stellvertretender Vorsitzender des Vereins ist, hat erneut die Schirmherrschaft übernommen.
Auf dem Programm steht ein Mix aus thailändischer Kultur und Darbietungen der Travestiekünstler Viktor-Viktoria. Neu hinzu kommt die Auszeichnung "Thailandfreund(in) des Jahres". Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Medien sollen ab sofort jährlich mit einer Holzskulptur eines thailändischen Glücksengels für ihre Verdienste geehrt werden. Der Preisträger 2007 soll erst auf der Gala bekanntgegeben werden.
Jetzt auch für Homos: Unterwasser-Hochzeit in Trang
Trang. Beim Unterwasser-Hochzeitsfestival in der thailändischen Provinz Trang können nun auch schwule und lesbische Paare den Bund fürs Leben schließen. Zum nächsten Termin vom 13. bis 15. Februar 2008 seien alle Paare unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung zugelassen, berichtete die thailändische Tageszeitung "The Nation". Das Festival im Süden des südostasiatischen Landes, etwa 670 Kilometer von der Hauptstadt Bangkok entfernt, zieht seit 1997 zahlreiche Paare aus aller Welt an und ist als größtes seiner Art im Guinness-Buch der Rekorde verzeichnet.
Der Vorsitzende der Tourismusbehörde von Trang, Wichat Rattamanee, will mit der Erweiterung des Teilnehmerkreises mehr Touristen in die Provinz an der Andamanensee locken. Allerdings werden die schwulen und lesbischen Paare keine offizielle thailändische Heiratsurkunde erhalten, sagte Rattamanee. Stattdessen bekämen sie ein Teilnahmezertifikat. (cw)
Jetzt offiziell gleichberechtigt: Ladyboy in Bangkok
Bangkok. Als erster Staat in Asien schützt Thailand Menschen "mit anderen Geschlechtsidentitäten" vor Diskriminierung. Ein entsprechender Passus ist Bestandteil der neuen Verfassung, die das thailändische Volk am Sonntag in einem Referendum mit 57,8 Prozent der Stimmen angenommen hat. Konkret heißt es in Artikel 30: "Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich und haben Anspruch auf gleichen Schutz durch das Gesetz. Frauen und Männer sowie diejenigen mit anderen Geschlechtsidentitäten sind gleichberechtigt."
Thailands Schwulen-, Lesben- und Transgendergruppen begrüßten den Ausgang der Volksabstimmung. "Der Paragraph wird unser lange ignoriertes Grundrecht garantieren und hoffentlich jede Form von Diskriminierung beenden", sagte Natee Teerarojjanapongs, Geschäftsführer der Thai Political Gay Group.
Der Entwurf der neuen Verfassung war von einem einhundert Mitglieder starken Gremium erarbeitet worden, das von der Militärregierung nach dem unblutigen Putsch im September 2006 einberufen worden war. In der öffentlichen Debatte hatten die Inhalte allerdings kaum eine Rolle gespielt. Während vor allem Anhänger des gestürzten Ministerpräsidenten Thaksin aus Protest gegen die neue Verfassung stimmten, erhofften sich viele Befürworter ein Ende der politischen Krise und baldige demokratische Wahlen. (mize)
Transen im Studenten-Wohnheim Bangkok Die Bangkoker Srinakharinwirot-Universität wird Mann-zu-Frau-Transsexuelle künftig ermöglichen, im Wohnheim für Mädchen zu leben. Das sagte Rektor Wiroon Tangcharoen. Wiroon ist auch ein Mitglied der verfassunggebenden Versammlung. In dieser Funktion hat er auch vorgeschlagen, dass Transsexuelle im Pass ihr Geschlecht ändern dürfen. Außerdem ist bereits vor einem Monat entschieden worden, dass Diskriminierung von "anderen sexuellen Identitäten" in der Verfassung verboten wird. Die verfassunggebende Versammlung wurde von der Militärregierung einberufen, die vergangenes Jahr nach einem unblutigen Putsch die Macht im Lande übernommen hatte. (dk)
07.08.2007
Polizei: ''Hello Kitty'' als Strafe Bangkok. Die thailändischen Polizeibehörden wollen künftig Vergehen in den eigenen Reihen mit erzieherischen Maßnahmen begegnen, die an die männliche Ehre greifen. Wer Regeln bricht, muss zur Strafe am Arm ein rosafarbenes Band mit "Hello Kitty"-Aufdruck tragen. Das Armband ist ein eigentlich beliebtes Accessoire für kleine Thai-Mädchen.
Polizeibeamte wurden in der Vergangenheit erwischt beim Falschparken oder beim Verschmutzen der Straße. Auch das Zuspätkommen zum Dienst ist weit verbreitet. Einfache Verwarnungen hätten in der Vergangenheit nicht geholfen, deshalb versuche man es nun über das Schamgefühl.
Einen Trost gibt es allerdings für alle Polizisten, die jeweils für einen Tag "Hello Kitty" an ihrer Uniform tragen müssen: Sie werden dann nicht im Außendienst eingesetzt, um dort nicht auch noch verspottet zu werden. (cw)
06.08.2007
Thai-Fest am 11.08. in Birkenheide Birkenheide Am Samstag, den 11. August veranstaltet der Verein der Thailandfreunde wieder das "Queen Sirikit Festival" in Birkenheide. Der Ort liegt im Rhein-Pfalz-Kreis in der Nähe von Bad Dürkheim. Geboten werden u.a. thailändische Gerichte, ein Kuchenbuffet, ein thailändischer Lebensmittelstand, ein Glücksrad, Tanzdarbietungen, eine Hüpfburg sowie ein Thai-Quiz. Das Fest beginnt um 13 Uhr und soll gegen 23 Uhr enden. Der Gewinn soll den Waisenkindern der "Schule des Lebens" in der Nähe von Chiang Mai zu Gute kommen. Mehr Infos unter www.thailandfreunde.com.
16.07.2007
Samui: Erste Gay-Bar in Lamai Ko Samui. Am Lamai Beach von Ko Samui hat die erste Gay-Bar eröffnet. Betreiber des "One of us" in der Soi Samui Moon unweit von Bauhaus und Boxstadium ist der Deutsche Wolfgang und sein thailändischer Freund Nu. Die beiden haben zwar nur schnuckelige Boys hinterm Tresen, doch das Publikum ist bunt gemischt und keineswegs nur schwul. "Wegen des Logos, der Deko und uns versteht es sich aber von selbst, dass nur Leute willkommen sind, die sich unterm Regenbogen wohl fühlen", sagt Wolfgang. Das "One of us" ist mit einem Pool-Billard und einem Fernseher ausgestattet. Die Bar ist täglich von 16 bis 2 Uhr geöffnet. Von 16 bis 19 Uhr ist Happy-Hour mit 30% Preisnachlass, jeden ersten Mittwoch im Monat gibt es Gratis-Barbecue. (mize)
Bangkok. Die "Tourism Authority of Thailand" (TAT) will im kommenden Jahr gezielt Schwule, Lesben und Transgender ins ehemalige Siam locken. Wie der Vize-Direktor für den internationalen Markt, Jutaporn Reungronasa, gegenüber der Tageszeitung "Bangkok Post" sagte, setzt die Behörde 2008 auf drei neue Marktsegmente: Hochzeitspaare aus Indien, Paare ohne Kinder und eben queere Menschen.
Die drei Zielgruppen passten hervorragend in die neue "Qualitätstourismus"-Strategie des Fremdenverkehrsamtes, so Reungronasa. Der Vize-Direktor ist überzeugt: "Diese Gruppen geben mehr Geld aus als normale Touristen."
Im Jahr 2008 rechnet Thailand mit rund 15,5 Millionen Urlaubern, die etwa 600 Milliarden Baht (ca. 13 Milliarden Euro) im Land lassen werden - das wäre eine Steigerung von zehn Prozent gegenüber dem Plan für dieses Jahr. Um das ehrgeizige Ziel zu erreichen, wurde der Jahresetat der Behörde auf 1,2 Milliarden Baht (ca. 27 Millionen Euro) aufgestockt. (mize)
Bangkok. In den Entwurf der neuen thailändischen Verfassung wurde nun doch ein Diskriminierungsverbot aufgrund "anderer sexueller Identitäten" aufgenommen. Dies beschloss die 100 Mitglieder starke verfassungsgebende Versammlung am vergangenen Freitag einstimmig, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters.
Mitte Juni hatte es das Gremium noch abgelehnt, die Rechte von Menschen "verschiedener Sexualitäten" zu garantieren - die Mehrheit der Mitglieder hatte befürchtet, damit einen Rechtstatus für ein drittes Geschlecht einzuführen. "Die Versammlung hat bereits gleiche Rechte für Behinderte garantiert, warum können wir dann nicht Menschen mit anderen sexuellen Präferenzen ebenso behandeln?", sagte nun jedoch Gremiumsmitglied Chirmsak Pinthong, der bei seinen Kollegen für die Aufnahme des Homo-Zusatzes warb.
Thailands Schwulen-, Lesben- und Transgendergruppen begrüßten den Beschluss der verfassungsgebenden Versammlung. "Der Paragraph wird unser lange ignoriertes Grundrecht garantieren und hoffentlich jede Form von Diskrimierung beenden", sagte Natee Teerarojjanapongs, Geschäftsführer der Thai Political Gay Group.
Homosexualität ist in Thailand seit 1956 legal und die Bevölkerung steht Schwulen, Lesben und Transgendern weitestgehend tolerant gegenüber. Die verfassunggebende Versammlung wurde von der Militärregierung einberufen, die vergangenes Jahr nach einem unblutigen Putsch die Macht im Lande übernommen hatte. Eine Volksabstimmung soll im August über die Annahme des Verfassungsentwurfes entscheiden. (mize)
Bangkok. Die "Thai Political Gay Group" hat die Reform des thailändischen Vergewaltigungs-Strafrechts begrüßt. Nach einem Beschluss der gesetzgebenden Versammlung des Landes werden erstmals auch Männer als Vergewaltigungsopfer anerkannt. Der geschlechtsneutral formulierte Paragraf ahndet das Verbrechen mit bis zu 20 Jahren Gefängnis sowie einer Geldstrafe von umgerechnet maximal 870 Euro.
Für die Thai Political Gay Group spielt sexuelle Gewalt zwischen Männern allerdings eine untergeordnete Rolle. Viele Schwule in Thailand würden von Frauen vergewaltigt, die auf unmännliche Männer stehen, sagte der Geschäftsführer der Organisation, Natee Teerarojjanapongs, gegenüber der Tageszeitung "The Nation": "Nach der Vergewaltigung verlangen diese Frauen dann von den schwulen Opfern, dass sie die Verantwortung übernehmen und sie heiraten. Manche kommen der Forderung nach.”
Mit dem neuen Paragraphen könnten sich die Thai-Gays erstmals gegen Übergriffe von Fag-Hags wehren, so Natee Teerarojjanapongs. (cw)
23.06.2007
LTU-Direktflug Berlin-Bangkok Düsseldorf. Bis zu zweimal täglich werden die LTU-Jets ab der kommenden Wintersaison Richtung Bangkok abheben: Mit Berlin-Tegel nimmt LTU International Airlines ab November ihr drittes Langstreckendrehkreuz in Deutschland neben Düsseldorf und München in Betrieb und fliegt von dort zusätzlich zu den bereits bestehenden Verbindungen dreimal pro Woche nonstop nach Bangkok.
Insgesamt konnte die Fluggesellschaft Passagierzuwächse von 290 Prozent auf ihren Nonstop-Flügen von Deutschland nach Bangkok im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen. Grund dafür ist die im Winter 2006/2007 erfolgte Angebotserweiterung von ehemals drei wöchentlichen auf tägliche Nonstop-Verbindungen von München und Düsseldorf in die thailändische Hauptstadt.
Thai-Ladyboy spendet 30 Büffel Lop Buri Eine ehemalige transsexuelle Schönheitskönigin aus Thailand hat ihr Preisgeld zur Anschaffung von Büffeln gestiftet. Die Tiere wurden an arme Bauern in der zentralthailändischen Provinz Lop Buri verteilt, damit diese ihr Einkommen verbessern können, meldete die thailändische Tageszeitung "The Nation".
Die 30-Jährige Sararat "Arf" Klinthai, die sich bereits mit 17 einer Operation zur Geschlechtsumwandlung unterzog und bei nahezu 700 Schönheitswettbewerben mitgemacht hat, hat stolze 200 Auszeichnungen bei sich zu Hause stehen. Nach dem Ausstieg aus ihrem Wettbewerbsbusiness kehrte sie in ihrem Heimatort zurück, zog einige hundert Büffel auf, betrieb dort auch eigenhändig die Züchtung.
Mit ihren Preisgeldern erstand sie nun 50 der Tiere, um sie vor dem Schlachthof zu bewahren, und gab 30 an die Dorfbewohner weiter. Die können nun die Kälber, die demnächst kommen, verkaufen. Arf gab gegenüber der "Nation" an, dass sie Tiere liebe, und damit auch einen Beitrag zum Erhalt der Büffel leiste. (cs)
Die Delegierten meinen: Dieser Personenkreis ist nicht schützenswert!
Bangkok Bei den Verhandlungen über eine neue Verfassung haben sich die thailändischen Delegierten gegen die Verankerung eines Diskriminierungsschutzes für Homo- und Transsexuelle ausgesprochen. Nur 23 der 79 Delegierten befürworteten die Einbeziehung von "verschiedenen Sexualitäten" in die Verfassung. Jetzt wird dort nur Diskriminierung aufgrund des Geschlechts verboten. Die verfassunggebende Versammlung debattierte das Thema über zwei Stunden, das Fernsehen übertrug live. Weil es in Thailand keine offiziellen neutralen Bezeichnungen für Homo- oder Transsexuelle hat, ging es in der Debatte vor allem darum, ob der Begriff "verschiedene Sexualitäten" spezifisch genug sei. Ein Delegierter sagte, diese Einbeziehung würde "die thailändische Gesellschaft schwächen". (dk)
Bangkok - Deutschsprachige Weblogs von Schwulen in Thailand sind eine Seltenheit. Ende Mai sind jedoch gleich zwei Internet-Tagebücher an den Start gegangen.
Da wäre zum einen Suzy Size, eine Schweizer Tunte der ersten Stunde. Seit sechzehn Jahren lebt sie in Pattaya, doch diesen Sommer macht sie nach diversen Enttäuschungen Europa unsicher. Auf dem sonst englischsprachigen Portal Sticky Rice berichtet sie erstmals auf Deutsch von ihren Abenteuern in der europäischen Schwulenszene: www.stickyrice.ws
Zum anderen hat der Deutsche "bangkokboy" Ende Mai sein Online-Tagebuch gestartet: "Seit einigen Jahren lebe ich nun in Thailand, natürlich in Bangkok, natürlich in Silom. Keine andere Stadt der Welt fasziniert wie mich diese. Ihr Chaos, ihre Möglichkeiten, ihre Widersprüche, ihre Boys", heißt es in seinem nagelneuen Blog. Die bisherigen Einträge machen jedoch Lust auf mehr: www.bangkokboy.de
15.05.2007
THAI: 405 Euro nach Bangkok Frankfurt Thai Airways hat einen speziellen Partnertarif aufgelegt, der ab sofort buchbar ist und noch bis zum 20. Juni 2007 (Datum des letztmöglichen Hinflugs) für jeweils zwei gemeinsam reisende Personen gilt: In die Hauptstadt und Gay-Metropole Bangkok bringt Thai Airways Urlauber so bereits ab 405 Euro pro Person.
Die malerischsten Strände des ehemaligen Siam erreicht man fast ebenso günstig: Die Kosten für ein Ticket ab Deutschland nach Krabi betragen ab je 429 Euro, nach Phuket geht es ab je 446 Euro, und Flüge nach Koh Samui im Golf von Thailand sind bereits ab je 532 Euro zu haben. Alle Preise verstehen sich für Flüge in der Economy Class ab/bis Frankfurt mit den Flugnummern TG 923 und TG 922 oder ab/bis München (TG 925 und TG 924), inklusive sämtlicher Steuern und Gebühren zuzüglich des Serviceentgelts des jeweils ausstellenden Reisebüros. Das Platzkontingent ist begrenzt.
Reisenden ab München bietet Thai Airways seit dem 1. Dezember letzten Jahres einen täglichen Flug nach Bangkok und setzt auf dieser Strecke den neuen Airbus A340-600 ein, an Bord dessen auch alle Passagiere der Economy Class den Komfort eines persönlichen Videobildschirms (In-Seat-Video) genießen. Ab Frankfurt fliegt die Airline sogar zweimal täglich mit Boeing 747-400.
Pattaya Eine 21-jährige Sozialarbeiterin gewann den prestigeträchtigen Titel Miss Tiffany Universe. Die Tranny-Veranstaltung fand dieses Jahr bereits zum 10. Mal statt. Das nationale Spektakel, das landesweit live im Fernsehen übertragen wird, endete in einem Meer von Glitter. In einem schneeweißen Abendkleid konnte die 21-jährige Thanyarasmi Siraphatphakorn diesmal die Krone erhaschen.
Dabei ist das Mädel kein Dummchen: Sie will nach ihrem Studium nicht wie ihre Vorgängerinnen in Cabaret-Shows oder Seifenopern auftreten, sondern in ihre Heimatregion Isaan zurückkehren. Dort will sie als Sozialarbeiterin arbeiten: "Ich will diesen Job machen. Viele Leute, gerade in Isaan, haben nicht viel Möglichkeiten, deshalb brauchen sie die Hilfe von Sozialarbeitern, damit ihr Leben besser wird."
Thanyarasmi nimmt als Siegerin des Wettbeweres 100.000 Baht (2.250 Euro) und einen Mercedes mit nach Hause. Sie zeigte sich noch ganz aufgeregt nach dem Sieg: "Das ist das Größte für jeden Kathoey", so die 21-Jährige. (dk)
19.03.2007
Neues Gay-Hotel in Pattaya Pattaya Am 1. April eröffnet ein neues Gay-Boutique-Hotel in Pattaya. Das "Don Plaza" unter deutscher Leitung bietet 12 Zimmer ab 28 Euro pro Nacht und liegt direkt in der Szene am Sunee Plaza - gegenüber dem ehemaligen "Monty's Pool". Zum Hotel gehören ein Restaurant mit gehobener internationaler Küche sowie eine Bar, ein Café und ein Dance-Club. Das Don Plaza ist zudem das erste Gay-Hotel in Pattaya mit einem All-Inclusive-Angebot: Gegen einen Aufpreis von 19 Euro pro Tag und Person erhält der Gast Frühstück, Abendessen sowie alle Getränke (außer Minibar) kostenlos.
Das Don Plaza kann ab sofort über dieses Portal gebucht werden. Ebenfalls neu im Portfolio von gay-thailand.de ist das Marina Inn Plaza Hotel in Pattaya. Das Haus ist gay-friendly und liegt ebenfalls direkt am Sunee Plaza. (mize)
Bangkok Pride nicht mehr in Silom Bangkok Das diesjährige Bangkok Pride Festival soll nicht mehr im Stadtteil Bang Rak rund um die Silom Road stattfinden. Dies beschlossen die Organisatoren bei ihrer letzten Sitzung Ende Februar. Der Grund: Zum einen will man abseits des Touristenviertels mehr Einheimische erreichen, zum anderen hatten sich vermehr Besitzer von schwulen Clubs in anderen Stadtteilen über die "Silom-Lastigkeit" beschwert. Als Termin für die Pride-Woche 2007 wurde der Zeitraum 3. bis 11. November festgelegt. (cw)
April: Tauchen auf Ko Tarutao Ko Samui Thailands schwule Tauchschule Rainbow Scuba bietet eine schwule Segel- und Tauchtour zum Ko Tarutao Marine National Park zum Last-Minute-Preis an. Die fünftägige Cruise startet am 2. April auf der Insel Phuket - gleich nach dem dortigen Gay-Pride-Festival - und kostet 36.000 Baht (etwa 800 Euro) inkl. aller Mahlzeiten und nichtalkoholischen Getränke an Bord. Der Ko Tarutao National Park besteht aus einer Vielzahl kleiner Bilderbuch-Inseln im Süden Thailands, die vielen Touristen noch weitgehend unbekannt sind. Die Unterwasserwelt gilt als einer der besten Tauchplätze und Schnorchelgründe des Landes. (mize)
Buddy-Sonderheft Asian Dreams Berlin Erotische Magazine haben in der Regel eine einzige Aufgabe: Sie sollen möglichst anregend unterhalten. Dass sie dabei auch noch lehrreich sein können, das beweist die 2. Sonderausgabe von Buddy, die sich komplett auf 84 Seiten mit "asiatischen Träumen" beschäftigt. Gleich auf den ersten Seiten bekommt man Details über den "Schwanzkult der Chinesen", den offenen Umgang der Japaner mit Sexualität und indonesische "Riesenrüssel" erzählt. Diverse Hardcore-Produktionen aus Japan werden in Wort und Bild vorgestellt, es gibt Reisetipps zu Thailand, erotische Kurzgeschichten aus Südostasien und jede Menge Bilder von erregten Jungs und Kerlen beim Sex mit sich und anderen. Wer bislang kein Fan von Asiaten war, dem wird es nach der Lektüre der Buddy-Ausgabe schwerfallen, das noch weiter von sich behaupten zu können...
Buddy, 2nd Special Edition, Asian Dreams, Reimer Publishing, Berlin, erhältlich im gut sortierten Sexshop.
05.02.2007
Bangkok: Pride-Saison erfolgreich Bangkok Die Veranstalter des Bangkoker CSD haben eine positive Bilanz für das Pridejahr 2006 gezogen. Die beiden Co-Vorsitzenden Ajaarn Wiroj (Rainbow Sky) und Khun Danny (Beach Group) präsentierten die Ergebnisse. Demnach haben mehr als 50 Sponsoren die Veranstaltung unterstützt. Beim Fest im Lumpini Park habe es mehr Stände gegeben als je zuvor. Ein besonderer Schwerpunkt wurde auf die Gesundheitsvorsorge gelegt, bei der sich mehr als 20 Nichtregierungsorganisationen beteiligt haben. Insgesamt habe der CSD 400.000 Baht gekostet - dem stehen Spenden- und Sponsoring-Einnahmen von über 600.000 Baht gegenüber. Der Überschuss von 200.000 Baht kommt Selbsthilfe- und Präventionsprojekten zugute.(dk)
19.12.2006
Schwule dürfen nicht dienen Bangkok Das Militär erkennt endlich an, dass Schwule nicht geistesgestört sind - dienen dürfen sie deswegen aber noch lange nicht. Vor über einem Jahr hat das thailändische Militär bereits zugegeben, dass ihre Beurteilung von Homo- und Transsexualität als "Geisteskrankheit" ein Fehler war. Doch erst jetzt ändert es die Praxis - will aber Homo- und Tranny-Soldaten nicht in ihren Reihen dulden. Nach neuer Schreibart leiden diese Gruppen unter "Problemen mit der sexuellen Identität". In Thailand muss jeder 20-Jährige sich mustern lassen - dann werden Rekruten in einer Lotterie ausgewählt. Die Änderung der Musterungspraxis geht auf den schwulen Samart Meecharoen zurück, der gegen ihre Einstufung als "geistesgestört" klagte. Grund: Die meisten Arbeitgeber verlangen, den Musterungsbeleg zu sehen - und kaum jemand, dem mentale Probleme attestiert werden, findet einen Job. (cw)
08.12.2006
Pattaya Gay Festival: Viele Spenden Pattaya Beim Pattaya Gay Festival sind insgesamt Spenden in Höhe von 1,2 Millionen Baht (über 25.000 Euro) zugunsten von Aids-Projekten eingenommen worden. Viele Partys wie die Wahl des "Mr Gay Pattaya Festival" sorgten für Stimmung, allerdings fand auch dieses Jahr wieder keine "Walk for Life"-Parade statt. 2005 war diese kurzfristig abgesagt worden, nachdem die Stadtverwaltung den Umzug verboten hatte (siehe gay-thailand.de-News vom 21.11.05). Das Selbstverständnis des Festivals lautet: "Wir sind in Thailand, weil wir das Land lieben und großen Spaß haben. Darüber hinaus wollen vielen anderen helfen." (pm)
01.12.2006
Thailand bricht Aids-Patente Bangkok Das thailändische Gesundheitsministerium hat angekündigt, das Patent des HIV-Medikamentes Efavirenz zu brechen. Man würde in Kürze damit beginnen, Generika herzustellen, berichtet die Zeitung "The Nation". Thailand kopiert bereits Nevirapin und verteilt es für umgerechnet 60 Cent an Positive, allerdings vertragen viele HIV-Patienten dieses Medikament nicht oder sind dagegen resistent. Gesundheitsminister Mongkol na Songkhla behauptet, sein Land breche keine internationalen Gesetze, wenn es die Medizin nur für den Heimatmarkt herstelle. Er erwarte aber Proteste vom Hersteller Merck, Sharp and Dohm, einem US-Pharmakonzern. Tausende würde nach Angaben des Ministeriums ohne die Generika sterben, da sich die meisten Thailänder die teuren Originalprodukte nicht leisten können und Krankenversicherungen in der Regel nicht dafür aufkommen. In Thailand haben sich seit den 80er Jahren bereits über eine Millionen Menschen mit dem HI-Virus infiziert. Mehr als 500.000 sind bereits gestorben. (dk)
30.11.2006
Brokeback Mountain à la Thai Hollywood. Seit "Brokeback Mountain" ist das Interesse an Cowboy-Geschichten wieder enorm gestiegen. So sehr, dass man mittlerweile auch Produktionen eine Chance gibt, die man zuvor in der Schublade versteckt hatte. 2007 soll ein in Thailand gedrehter Western in die deutschen Kinos kommen. Mit "Tears of the Black Tiger" wird ebenfalls die Geschichte einer verbotenen Liebe in den fünfziger Jahren in Thailand erzählt. Allerdings geht es hier um ein heterosexuelles Paar. Und dennoch ist der Film auch für Schwule interessant. Denn die zwischen Parodie und Actionfilm schwankende ist so schrill und camp erzählt, wie es eben nur viele thailändische Filme können. Und in ihren bunten Kostümen wirken die asiatischen Cowboys sehr homosexuell. Die Klamotte hatte im Jahr 2000 eher schlechte Kritiken bekommen, dennoch hatte der internationale Filmverleih Miramax die Rechte daran erworben. Nun wird der Streifen wieder aus dem Archiv hervorgekramt. (cs)
21.11.2006
Phuket: Treffen der Esoterik-Gays Phuket Die Gruppe "Eurofaerie" organisiert Anfang 2007 auf der Insel Ko Yao Yai nahe Phuket zum vierten Mal ein zehntägiges Treffen. "Faeries" sind ein loser Verbund esoterischer und naturverbundener Homos, die sich als "Alternative zur großstädtischen Homo-Szene" verstehen und "die spirituelle Seite der schwulen Seele" entdecken wollen (Faery bedeutet auf Englisch "Fee"). Im vergangenen Jahr haben sich 35 Faeries aus den USA, dem Nahen Osten, Europa und Asien auf Ko Yao Yai zusammengefunden. In den USA gibt es Faerie-Treffen bereits seit 25, in Europa seit elf Jahren. "Wir wollen, dass sich schwule Männer aus der ganzen Welt an einem ruhigen und wunderschönen Ort zusammenfinden und sich gegenseitig und sich selbst besser kennen lernen", so die Organisatoren. "Wir werden ebenso Gruppengespräche veranstalten wie auch Naturwanderungen, Schwimmen, Schnorcheln und vielleicht wird sich sogar die ein oder andere multikulturelle Romanze einstellen." Die Kosten für die zehn Tage auf der Insel belaufen sich auf 27 US-Dollar pro Tag (21 Euro) - inklusive Essen, Unterkunft und Equipment. Mit diesem Betrag soll auch für eine Reihe von Besuchern aus ärmeren Ländern wie Vietnam, Laos oder Kambodscha der Besuch des Treffens subventioniert werden. (pm)
Neue Gay-Partyreihe in Bangkok Bangkok Thailands Hauptstadt hat ein neues schwules Party-Event: Jeden Samstag ist ab sofort "Gay Night" im Club "Ana Garden" in Thonglor Soi 3 nahe der Sukhumvit Road. Veranstaltet wird die Party vom GYENT-Team, das bereits mehrere schwul-lesbische Events u.a. im Bed Supper Club veranstaltet hat. Musikalisch ist House angesagt, und damit schnell Stimmung aufkommt, werden tanzende Models engagiert. Einlass ist ab 22 Uhr, die Tickets kosten 250 Baht (inklusive einem Getränk). Der Club "Ana Garden" liegt idyllisch auf einem großen Waldgrundstück mitten in Bangkoks City, tagsüber ist dort auch ein Restaurant geöffnet.
Thailands schwulstes Auto: Mini Bangkok Der Mini-Cabrio mit Zebrastreifen ist für Thailänder das homosexuellste Auto. Das ergab jetzt eine Umfrage, die von der Tageszeitung Bangkok Post online durchgeführt wurde. Das Blatt konstatiert: "Schwule legen ebenso wie Frauen Wert auf ästhetische und praktische Fortbewegungsmittel." Elijah Wood (Herr der Ringe) und David Hasselhof (Knight Rider, Bay Watch) fahren den Mini-Cabrio. Auf Platz zwei der inoffiziellen Umfrage unter den Lesern landete der Mercedes Benz SLK und gleichauf der Peugeot 407 Coupé. Bereits 2005 wurde der Mini von einem schwulen Autofanclub in Frankreich zum schwulsten Auto Europas gekürt. In diesem Jahr wählte "Club Auto Rainbow" den Aston Martin DB9 Volante. Und am Rande des Gay Pride in Wales gab es in diesem Jahr die erste Gay Motorshow zu bestaunen. Mehrere Automobilhersteller präsentierten ihre Modelle und umwarben die homosexuelle Zielgruppe damit so direkt wie noch nie. (cs)
"Take Care" braucht Geld Pattaya Das "Take Care"-Projekt in Pattaya versucht mit Fundraising-Events, seine klammen Kassen zu füllen. Mitglieder der Safer-Sex-Gruppe haben seit knapp zwei Jahren insgesamt 20.000 Kondome und 10.000 Päckchen Gleitgel in den 40 teilnehmenden Bars und Clubs verteilt. Damit sollen sowohl Einheimische als auch Touristen für das Thema HIV/Aids sensibilisiert werden. Verschiedenen Untersuchungen zufolge ist in den thailändischen Metropolen die Zahl der Infektionen in den letzten Jahren stark gestiegen. Als nächstes Event plant "Take Care" einen Fundraiser am 21. Oktober in Monty's Enchanted Hut Restaurant im Jomtien-Complex. Dabei soll es ein thailändisches Büffet und Shows geben. Für weitere Infos oder Spenden, bitte an takecarepattaya@hotmail.com wenden. (dk)
03.09.2006
Thai-Handynummern ändern sich Bangkok Zum ersten September haben sich sämtliche Handynummern in Thailand geändert. Grund ist die Umstellung des bisherigen neunstelligen Nummernsystems auf ein zehnstelliges; Vor alle bisherigen Mobilnummern wurde eine "8" eingeschoben. Beispiel: Wer bislang die Nummer (01) 234 5678 besaß, ist ab sofort unter (081) 234 5678 zu erreichen. Um die Umstellung für die Kunden zu erleichtern, sind sowohl die alte als auch die neue Nummer bis einschließlich 30. November 2006 parallel gültig. Die Umstellung erfolgt automatisch, es muss dafür kein Mobilfunkshop aufgesucht werden. Allerdings müssen alle im Telefonbuch des Handys gespeicherten Nummern manuell angepasst werden. (mize)
29.08.2006
Internet-Zensur gelockert Bangkok Das thailändische Informationsministerium hat offenbar die Internetzensur von schwulen Inhalten etwas gelockert. Die Regierung war Anfang des Jahres gegen die Seiten vorgegangen, weil sie "nicht im Interesse Thailands" seien (gay-thailand.de berichtete). Die bislang blockierten Message-Boards sawatdee-gay-thailand.com und gaythailand.com sind teilweise wieder erreichbar, auch wenn manche Nutzer noch darüber klagen, dass sie mit ausländischen Proxy-Servern die Blockade umgehen müssen. Zudem hat sich mit dem Baht-Stop ein weiteres Forum etabliert. Hier werden auf Englisch meist schwule Themen um Thailand diskutiert. Sowohl Thailänder als auch Einheimische gehen online. Die Registrierung mit einer gültigen E-Mail-Adresse ist notwendig. Die Seite garantiert allerdings Vertraulichkeit und Anonymität. (dk)
04.08.2006
Männerakte von M.P.D. in Pattaya Pattaya Liam's Gallery in Pattaya zeigt vom 13. August bis 16. September die Ausstellung "Absent - The Asian Male, Concentration on the Nude" des amerikanischen Künstlers M.P.D. Neben einigen großformatigen Arbeiten werden Serien kleinerer Ölgemälde zu sehen sein. Bei einem Südostasien-Besuch im März 2000 entdeckte M.P.D., der in New York u.a. bei dem Dekonstruktivisten Mark Tansey studiert hat, dass es in der angesehenen asiatischen Kunst kaum Männerakte gibt. Vor dem Hintergrund der historischen Konflikte zwischen den USA und asiatischen Staaten beschloss er, einen eigenen Beitrag zu leisten, dem Männerakt zu mehr Anerkennung zu verhelfen. Die Ausstellung in Lia,'s Gallery ist M.P.D.s allererste in Asien überhaupt.
Liam's Gallery, Pratamnak Road Soi 4, Pattaya, 13. August bis 16 September 2006, täglich außer montags von 10 bis 19 Uhr geöffnet
09.07.2006
Thai-Festival in Ludwigshafen Birkenheide Der Verein der Thailandfreunde und der Club der Thailandfreunde auf gayromeo veranstalten am Samstag, dem 12. August, ein großes "Queen Sirikit Festival" in Birkenheide, einem Vorort von Ludwigshafen. Thailands Königin Sirikit hat an diesem Tag Geburtstag. Das Fest beginnt um 14 Uhr im extra von der Gemeindeverwaltung gesperrten Birkenweg. Geboten werden Aufführungen traditioneller Thai-Tänze, Verkaufstände mit thailändischem Kunsthandwerk und jede Menge thailändische und deutsche Speisen. Filme des Sozialprojektes "School for Life" (Schule des Lebens) werden gezeigt. Alle Einnahmen des Festes gehen zugunsten der dort lebenden Waisenkinder. Interessierte können das Programm des Festes sowie einen Anfahrtsplan per Email an Vorsitzender@thailandfreunde.com anfordern. (mize)
04.07.2006
Diskriminierungsschutz erweitert Bangkok (queer.de) - Der thailändische Menschenrechtsbeauftragte Pradit Caroenthaitawee sagte in den Medien, die Regierung arbeite an einen Antidiskriminierungsgesetz, das vor allem Menschen mit HIV schützen soll. "Der Gesetzentwurf soll bis Ende des Jahres eingebracht werden und HIV-Positive und Aids-Infizierte schützen", so Pradit. Zukünftig wären dann Zwangs-HIV-Test bei der Bewerbung ebenso verboten wie Bluttests für Schüler und Studenten. In Thailand leben derzeit 500.000 Menschen mit HIV. Eine Befragung fand im vergangenen Jahr heraus, dass rund 30 Prozent der Schwulen in Bangkok mit dem Virus infiziert sind. (dk)
03.07.2006
Tauch-Trip mit Rainbow-Scuba Phuket (queer.de) - Der schwule Tauchclub Rainbow Scuba bietet im Oktober ein Wochenend-Trip südlich von Phi-Phi an. Vom 14. bis 16. Oktober geht es ab Phuket zu den weltbekannten Tauch-Gegenden von Hin Gong und Hin Muang. Dafür hat Rainbow Scuba das Schiff "Nautica" gechartert. Der Trip, bei dem auch Tauchanfänger teilnehmen können, findet nur wenige Tage vor der legendären Party Nation V statt, die vom 19. bis zum 22. Oktober in Phuket steigt. Das ganze kostet all inclusive 19.800 Baht (400 Euro). (cw)
Mini-Gay-Games in Phuket Phuket Die fünften "The Straits Games" (TSG) werden vom 26. bis 29. Oktober erstmals in Thailand ausgetragen. Sportler können sich hier in den Disziplinen Volleyball, Badminton und Bowling messen. Organisator ist die Phuket Pride Association. Die TSG sind eine jährliches schwul-lesbische Mini-Olympiade. Sie wurden 2002 zum ersten Mal ausgetragen. Zuletzt haben Sportler aus Singapur, Malaysia, Hong Kong, Japan und Thailand an dem Event teilgenommen. (cw)
Gay Pride Phuket verschoben Patong Beach Die schwule Szene von Patong Beach macht es Touristen, die langfristig planen, mal wieder nicht leicht: So wurde das Phuket Pride Festival 2007 vom traditionellen Termin am ersten Februar-Wochenende auf Ende März/Anfang April verschoben. Der Gay Pride ist eines der größten touristischen Events auf der Ferieninsel im Süden Thailands. Den Höhepunkt bildet die Parade am Sonntag, dem 1. April 2007 über die Beach Road zum Paradise Complex. Sie ist deutlich größer und bunter als etwa der Pride-Umzug in Bangkok. Das Festival selbst beginnt schon ein paar Tage vorher am 29. März mit täglichen Partys und Sportturnieren.
Neuer Airport öffnet am 28.9. Bangkok Nach etlichen Verzögerungen und großer Unsicherheit steht nun fest: Ab 28. September werden alle Flüge von und nach Bangkok nicht mehr am Don-Muang-Flughafen starten bzw. landen, sondern am neuen Suvarnabhumi International Airport. Dies verkündete der amtierende Ministerpräsident Thaksin Shinawatra am 19. Juni gegenüber der Presse in Bangkok. Auch alle Billigflieger wie Air Asia, Nok Air und One-Two-Go werden den neuen Flughafen ansteuern und nicht, wie ursprünglich geplant, weiterhin den alten nutzen. Terminal 1 und der Inlandsterminal von Don Muang dienen künftig nur noch Regierungs-, Militär-, Privat- und Charterflügen, Terminal 2 soll zu einem Museum umgebaut werden. Bereits ab 29. Juli sollen testweise ausgewählte Flüge am Suvarnabhumi Airport landen. Flüge mit wichtigen internationalen Umsteigerverbindungen sollen davon jedoch nicht betroffen sein. Suvarnabhumi ist ein glückverheißender Name, bedeutet "Das Goldene Land" und wurde dem Flughafen von Seiner Majestät dem König verliehen. Das 816 Quadratkilometer große Areal befindet sich überwiegend in der Provinz Samut Prakan und verkürzt für Pattaya-Touristen die Anreisezeit um etwa eine Stunde. (cw)
Gay-Sauna öffnet in Pattaya Pattaya Eine Marklücke in Thailand wird geschlossen: Anfang Oktober soll in Pattaya eine große schwule Sauna eröffnen. Vorbild für die "Sansuk Sauna" ist der Schwitztempel "Babylon" in Bangkok, sagte Inhaber Punya Ratana, dem auch Howards Guesthouse in Soi VC gehört. Standort ist das frühere Hotel "Le Colonial" in Soi Thappraya Road auf dem halben Weg von Pattaya nach Jomtien. Auf drei Etagen sollen Trocken- und Dampfsauna, Fitnesstudio, Ruhekabinen, Massageräume und Cruisingareas zur Verfügung stehen, im Garten sind eine weitere Dampfsauna, Pool und Whirlpool im Bau. Der Eintritt soll 250 Baht kosten, kündigte Punya Ratana an. Für Februar 2007 plant er die Eröffnung einer angeschlossenen Pension mit 19 Zimmern. (mize).
24.05.2006
''Iron Ladies'' am 12.6. auf ARTE Strasbourg Die thailändische Komödie Satreelex (The Iron Ladies) läuft zum ersten Mal im deutschen Fernsehen. In der Reihe "Neues Kino aus Thailand" zeigt ARTE am 12. Juni den Film über eine queere Volleyballmannschaft, der auf einer wahren Begebenheit beruht: Ein Team aus Schwulen und Ladyboys kämpft mit Herzblut, Make-up und lackierten Fingernägeln um den Titel der thailändischen Meisterschaft - und um gesellschaftliche Akzeptanz. Gemeinsam mit des lesbischen Trainerin Bee und einem einzigen heterosexuellen Spieler gewinnen die "Iron Ladies" nicht nur eine Turnieretappe nach der anderen, sondern auch das Herz des zunächst wenig wohl gesonnenen Sportpublikums. (cw)
Satreelex (The Iron Ladies), Montag, 12. Juni 2006, 20:40 Uhr, ARTE
Sieger in der Kategorie Film: Low-Budget-Produktion ''Rainbow Boys''
Bangkok Zum zweiten Mal wurde Ende April in Thailand die Auszeichnung "Rainbow Media Award" in verschiedenen Kategorien vergeben. Das "Thailand Queer Network" ehrte damit nationale und lokale Medien, die die schwul-lesbische Community unterstützen und unvoreingenommen über sie berichten. Ausgewählt wurden die Gewinner von einer Jury, die sich u.a. aus Vertretern der Bangkok Pride Coalition, der Bangkok Rainbow Organization und des Long Yang Clubs Thailands zusammensetzt. (mize)
Die Gewinner::
Kategorie: "Persönlichkeiten
Dr. Sukamol Vipaveepolkul, Psychiater im Phyathai Hospital 2 und Moderator der Sendung "Choo Rak Choo Ros”. Dr. Sukamol wirbt in vielen Talkshows für Gleichberechtigung und hat Bücher über homosexuelle Paare veröffentlicht.
Kategorie: Fernsehen
"Khon Khon Khon" von TV Burapa Co.,Ltd. für die Channel9-Dokumentation "Khon Tarng Likit" über das Leben eines schwulen Arbeiters und eines transsexuellen Showgirls.
"Luerd Sarm See" (Blut in drei Nuancen) von TV Scene Co.,Ltd. über eine Familie mit einem schwulen Sohn
Kategorie: Tageszeitung
"Khao Sod" für einen kritischen Artikel über eine homophobe Anzeigenkampagne einer Optikerkette. Nach Boykottaufrufen entschuldigte sich das Unternehmen und stoppte die Werbung.
"Thai Post’s Xcite" für mehrere Berichte, die mit dazu geführt haben, dass Schwule und Ladyboys vom thailändischen Militär nicht mehr als "geisteskrank" eingestuft werden.
Kategorie: Magazin
"Positioning" für die Sonderausgabe zur Kaufkraft von Schwulen und Lesben.
Kategorie: Film
Rainbow Boys: Low-Budget-Film der Cyber Fish Medias Co.,Ltd. über drei junge Schwule in Bangkok und ihre Coming-out-Probleme, inspiriert von der gleichnamigen Erzählung des US-Autors Alex Sanchez.
16.05.2006
''Sticky Rice'' heißt jetzt ''Spice!'' Bangkok Thailands auflagenstärkstes Schwulenmagazin hat (schon wieder) einen neuen Namen. Mit der Mitte Mai erschienenen 14. Ausgabe wurde aus "Sticky Rice" nun "Spice!". "Der alte Name wurde häufig missverstanden und war nicht repräsentativ für das, was wir darstellen wollen", so Verleger Phil Graham, der das englischsprachige Heft seit Anfang des Jahres verantwortet. Der neue Titel "Spice!" sei "kurz, prägnant und sowohl von Farangs wie Thais leicht auszusprechen". Gefunden wurde er über einen Leserwettbewerb. Neben der Titeländerung wurde das Magazin auch inhaltlich und optisch aufgefrischt. Es ist nun durchgehend in Farbe gedruckt und enthält mehrere neue Rubriken, wobei Service und Lifestyle im Vordergrund stehen. "Sticky Rice" war erst Ende 2004 aus dem Magazin "Thai Guys" hervorgegangen, das in einer Polizeiaktion als vermeintlich "pornographisch" beschlagnahmt worden war. (mize)
Thai fotografiert Farangs Bangkok In Bangkoks "Eat Me"-Galerie ist noch bis zum 25. Juni eine Ausstellung des thailändischen Fotografen Ohm Phanphiroi zu sehen. Phanphiroi, dessen zweiter Bildband "Rare Views" kürzlich im Bruno Gmünder Verlag erschienen ist, hat sich auf Akt- und Porträtaufnahmen junger Farangs spezialisiert. Seine sehr intimen Fotografien wirken wie zufällig auf den Auslöser gedrückt und machen den Betrachter zum Voyeur. Die "Eat Me"-Galerie in Soi Phipat 2 (Nähe Ecke Silom Soi Convent), zu der auch das gleichnamige Restaurant gehört, ist täglich von 15 bis 1 Uhr geöffnet. (cw).
Nation-Party wieder auf Phuket Phuket "Nation", das größte schwul-lesbische Festival Asiens, findet auch in diesem Jahr wieder in Thailand statt und nicht in Singapur. Nachdem die Polizei des autoritären Stadtstaats den Homo-Event 2005 verboten hatte, waren die Veranstalter erstmals nach Phuket ausgewichen. Die sechste "Nation"-Megaparty findet kurz vor Beginn der Hochsaison vom 20. bis 22. Oktober 2006 im größten Hotel der Ferieninsel statt: dem Hilton Phuket Arcadia Resort. Zwei Flügel des Fünf-Sterne-Hotels werden exklusiv den schwul-lesbischen Gästen zur Verfügung stehen. Um die in Thailand geltende Sperrstunde zu umgehen, finden auf dem Resortgelände auch die Partys statt, Angekündigt sind unter anderem die international bekannten DJs Chus & Ceballos, De León, Kate Monroe, David S und Victor Cheng. Nach der Vorjahreskritik an den für Thai-Verhältnisse sehr teuren Eintrittspreisen wurde in diesem Jahr eine Benefizveranstaltung für Thailands Homoorganisation Rainbow Sky ins Programm aufgenommen. Zu "Nation.VI" erwarten die Veranstalter mehrere Tausend Besucher aus aller Welt. (mize)
''Tropical Malady'' neu auf DVD Berlin Die Berliner Edition Salzgeber hat den thailändischen Film "Tropical Malady" als DVD mit deutschen Untertiteln herausgegeben. Der mehrfach preisgekrönte Film von Regisseur Apichatpong Weerasethakul ist ein Fantasy-Drama um eine leidenschaftliche schwule Liebe: Bei der Familie seines Freundes und in den Karaoke-Bars der Stadt verbringt der Soldat Keng die meiste Zeit mit seinem Freund Tong, der eines Tages verschwindet. Zur selben Zeit fällt eine Bestie über die Kühe in seinem Dorf her. Nach einer thailändischen Sage besteht der Verdacht, dass sich Tong in eben dieses wilde Tier verwandelt hat... Die DVD beinhaltet u.a. auch Kinotrailer sowie eine Biorgaphie und einen Kommentar des Regisseurs. (cw)
Moneyboy sperrt Kunden ein Pattaya In Pattayas Sunee Plaza wurde ein 60-jähriger britischer Tourist von einem Moneyboy beraubt und im Zimmer eines Stundenhotels eingesperrt. Den etwa 18-jährigen Täter hatte er nach Angaben der Polizei zuvor in einer Gogobar kennengelernt und mit ihm ein "Honorar" von 1.500 Baht ausgemacht. Nach dem Sex schlief der erschöpfte Engländer ein. Als er am nächsten Morgen aufwachte, war nicht nur der Boy, sondern auch seine Brieftasche verschwunden - samt 15.000 Baht in bar und Kreditkarte. Zudem war er in dem kleinen Zimmer eingesperrt worden. Erst nach mehreren Stunden und erfolglosen Versuchen, die Tür aufzubrechen, hörte ihn schließlich eine Putzkraft. Zwei eilig herbeigerufenen Polizisten, einem Botschaftsvertreter und einem Schlosser gelang es schließlich, den Briten zu befreien. Zusammen mit Auslösegebühr, Honorar, Geld für den Schlosser und die Reparaturen an der Tür sowie Trinkgeld für die Putzkraft kostet ihn der kurze Spaß mit dem Moneyboy rund 20.000 Baht (425 Euro).
Bangkok Die thailändische Regierung hat in den letzten Monaten im Rahmen des Kampfes gegen die Pornografie damit begonnen, schwule Seiten zu blockieren, die "nicht im Interesse Thailands" seien. Darunter sind auch einige Sites in englischer Sprache, die keine pornografischen Inhalte haben. So hat nach einer Blockade www.gaybutton.com den Betrieb eingestellt. Das Informationsministerium blockiert diese Seiten ohne Vorwarnung. Betroffene Website-Inhaber müssten sich dann gerichtlich gegen die Zensur wehren. Allerdings weisen mehrere Websites darauf hin, dass User in Thailand mit Hilfe von ausländischen Proxy-Servern die Blockade des Ministeriums umgehen können. (dk)
27.03.2006
Mr.-Telephone-Wahl am 30.3. Bangkok Zum fünften Mal findet am Donnerstag (30. März) der jährliche Mr.-Telephone-Contest statt. Der Sieger wird ein Preisgeld von 3.000 Baht erhalten. Außerdem werden Sonderpreise verliehen für die Kategorien "schönster Körper", "schönstes Lächeln", "bestes Model", "höchster Sex-Appeal", "beste Persönlichkeit" und "beste Special Features". Der Wettkampf beginnt am Donnerstag um 20:30 Uhr in der Telephone Pub (Silom Soi 4) in Bangkok. (pm)
"Beautiful Boxer" gewinnt wieder Pattaya Die mit dem Film "Beautiful Boxer" weltweit bekannt gewordene transsexuelle Kickboxerin Parinya Kiartubussaba hat ihr Comeback geschafft: Die 25-Jährige hat in ihrem ersten Kampf als Frau den Japaner Kenshiro Lookchaomaekhemthong in einem Sporthalle in Pattaya besiegt. Parinya, die zuvor als Mann unter dem Namen Nong Tum boxte, wurde von den Kampfrichtern einstimmig zur Siegerin erklärt. Ihr Gegner hatte am Ende des Kampfes eine Wunde nahe des Auges, weil Parinya ihn in der letzten Runde mit dem Ellenbogen getroffen hatte. Unter den Thailändern, die Transsexuelle in ihrer Gesellschaft akzeptieren, ist Parinya bereits seit Jahren ein Star. Ihr nächster Kampf wird voraussichtlich im Juni in den Vereinigten Staaten stattfinden. Sie wird dann gegen die Niederländerin Lucia Rijker antreten, die auch als Schauspielerin im Hollywood-Streifen "Million Dollar Baby" Anerkennung erlangte. (dk)
Neue Gay-Party startet am Sonntag Bangkok Unter dem Label "GYENT!" (ausgesprochen "Giant" und kurz für "Gay Entertainment") startet am 26. Februar eine neue schwule Eventreihe in Thailand. Die Launchparty "Boys like me" findet vom 19.30 bis 22 Uhr in der Bar des Bed Supper Clubs in Bangkok statt - direkt vor der sonntäglichen "Think Pink"-Party. Am Eröffnungsabend wird ein Wochenende für zwei Personen im exklusiven Zeavola Resort auf der Insel Phi Phi verlost - dem Ort eines künftigen "GYENT!"-Events. Wann genau und wo die weiteren Partys stattfinden werden, steht noch nicht fest. Wer sich auf der Webseite registriert, kann sich jedoch bereits 20 Prozent Rabatt auf die Eintrittspreise aller künftigen Veranstaltungen sichern. Wer zu monatlichen Gay-Meetings bestimmter Berufsgruppen eingeladen werden will, sollte bei der Registrierung seinen wahren Job angeben. (pm)
''Beautiful Boxer'' zurück im Ring Pattaya Thailands berühmte transsexuelle Boxerin Parinya Charoenphol, besser bekannt als Nong Toom, plant ein Comeback. Zur Eröffnung des "Fairtex"-Boxstadions in Pattaya will die 25-jährige nach einer zweijährigen Kickbox-Pause am 26. Februar gegen den Japaner Kenshiro Lookchaomaekhemthong antreten. Der Junge Nong Toom hatte in Thailand für Schlagzeilen gesorgt, weil er geschminkt und im Fummel in den Boxring stieg und einen Gegner nach dem anderen niederstreckte. Mit den Preisgeldern unterstützte er seine armen Eltern und finanzierte die lang ersehnte Geschlechtsumwandlung. Nong Tooms Leben wurde in dem mehrfach preisgekrönten Film "Beautiful Boxer" verfilmt. "Ich bin nicht sicher, ob ich den Kampf gewinnen werde", sagte Parinya Kiartbussaba der Tageszeitung "The Nation". Die physischen Veränderungen der Geschlechtsumwandlung hätten "ihre Spuren hinterlassen".
Filmfestival startet in Bangkok Bangkok. In der thailändischen Hauptstadt läuft vom 17. bis 27. Februar zum vierten Mal ein internationales Filmfestival. Unter den mehreren hundert Kurz- und Langfilmen, die in den Kinos des neu eröffneten Siam-Paragon-Einkaufscenters gezeigt werden, befinden sich auch ein paar Streifen für das schwule Publikum. Neben dem oscarnominierten Transsexuellen-Drama "Transamerica" laufen noch die Filme "Madame Edouard", "The Cutsleeve Boys", "Go West" und als einzige asiatische Produktion "The Masseur" von den Philippinen. (cs)
Hamburg-Bangkok mit Emirates Hamburg Thailand-Fans aus Norddeutschland haben ab 1. März eine neue, günstige Alternative für den Flug nach Bangkok. Mit Aufnahme des täglichen Linienflugverkehrs von Emirates wird der Flughafen Hamburg an das globale Streckennetz der in Dubai beheimateten Airline angeschlossen. In Dubai steigt man dann auch in den Anschlussflieger nach Bangkok um. Zur Einführung der neuen Strecke bietet Emirates den Hin- und Rückflug in die thailändische Hauptstadt inklusive aller Steuern und Gebühren in der Economy Class für 572 Euro an. Im Airline-Check von gay-thailand.de hat Emirates die Bestbewertung von fünf Sternen bekommen. (mize)
Brokeback-Mountain-Preview Bangkok Noch vor dem offiziellen Filmstart der schwulen Cowboy-Lovestory "Brokeback Mountain" am 14. Februar hat die Bangkok Rainbow Organization ein schwules Preview für den 10. Februar organisiert. Die Aufführung beginnt um 19.30 Uhr im Kino "House Rama" im Entertainment-Complex RCA in Bangkok. Der Eintritt ist frei, allerdings wird um Cowboy-Outfit sowie eine Spende für Bangkok Rainbow gebeten. Um einen Sitz zu reservieren, sendet man einfach eine SMS an Khun Ow unter 09 - 039 19 18 und gibt in der Nachricht seinen Namen sowie die Anzahl der gewünschten Plätze an. "Brokeback Mountain" von Regisseur Ang Lee erzählt die Geschichte des Cowboys Ennis (Heath Ledger), der sich im provinziellen Wyoming in den Farmarbeiter Jack (Jake Gyllenhaal) verliebt. In Deutschland startet der Film am 23. Februar.
Hamburg Lust auf zwei Wochen günstigen Thailand-Urlaub Ende März? Das Hamburger Szene-Reisebüro am Hellkamp hat auf ein Sonderangebot von Extratours und Thai Airways aufmerksam gemacht: Für 839 Euro werden 14 Übernachtungen mit Frühstück in Pattaya (Long Beach Garden Hotel & Spa) inklusive Flug ab Deutschland angeboten (pro Person im Doppelzimmer). Dieses Angebot gilt für alle Buchungen bis 28. Februar bei Flug mit Thai Airways ab Frankfurt am 25. März oder ab München am 27. März 2006. Wer nicht auf Szene aus ist, kann alternativ zu diesen Terminen auch das Novotel Rim Pae in Rayong buchen. Der Preis beträgt dann 879 Euro pro Person. Weitere Infos unter Tel. (040) 40 19 61 86 oder auf der Hellkamp-Webseite www.gaytravel.de. (pm)
03.02.2006
CSD Pattaya 2006: Webseite online Pattaya Das Programm steht zwar noch nicht fest, dennoch ist die Webseite für das Pattaya Gay Festival 2006 bereits online. Klar ist, dass rund um den Welt-Aids-Tag am 1. Dezember zahlreiche Partys und Straßenfeste stattfinden werden. Ob es in diesem Jahr jedoch wieder eine "Walk for Life"-Parade geben wird, steht in den Sternen - 2005 war diese kurzfristig von der Stadtverwaltung verboten worden (siehe gay-thailand.de-News vom 21.11.05).
Das Pattaya Gay Festival gilt dennoch als Thailands bestorganisierter CSD mit einem klaren Benefizgedanken. Bislang konnten die Veranstalter aus der lokalen Szene über 16 Millionen Baht (etwa 340.000 Euro) zugunsten von Aids-Projekten sammeln. Das Selbstverständnis des Festivals lautet: "Wir sind in Thailand, weil wir das Land lieben und großen Spaß haben. Darüber hinaus wollen vielen anderen helfen."
Sobald das detaillierte Programm für 2006 feststeht, werden wir es in unserem Event-Timer veröffentlichen.
Freeman: Jetzt 2 tägliche Shows Bangkok Kurz vor Mitternacht müssen sich Disco-Fans in Silom ab sofort entscheiden, welche Show sie anschauen wollen: Um 23:30 Uhr beginnt nun sowohl die tägliche Show mit sexy Tänzern und Ladyboys in der legendären "DJ Station" (Soi 2) als auch in der "Freeman Disco TK" (Soi 2 1/2). Freeman hat die Showzeit vorverlegt, weil dort ab sofort eine zweite tägliche Show um ein Uhr auf dem Programm steht. Welche Show besser ist, darüber scheiden sich die Geister. Anders als "DJ Station" kann "Freeman" mit einem Darkroom aufwarten, dennoch ist die kürzlich erweiterte "DJ"-Disco in der Regel deutlich besser besucht. (cw)
Bangkok Das Telephone Pub in der Bangkoker Silom Soi 2 vergrößert sich: Am Freitag, 20. Januar eröffnet das beliebte Kneipenrestaurant im Herzen der Schwulenszene ihre Lounge im zweiten Stock - sonst bleibt alles beim alten: Im Erdgeschoss befindet sich weiterhin das Pub, im ersten Stock ist das Restaurant. Die Cocktail-Lounge ist ausgestattet mit modernen Interieur mit einer großen Bar und verspricht seinen Gästen einen ruhige, ausgelassene Atmosphäre zu bieten. (pm)
Homo-Klinik in Phuket eröffnet Phuket Gesundheitsminister Phinih Jarusombat hat in Patong Beach das Krankenhaus "Sabaidee Clinic" feierlich eröffnet. Es wendet sich ausdrücklich an schwule Männer, sowohl an Touristen als auch an Einheimische. Der stellvertretende Direktor der neu eröffneten Klinik sagte, sein Haus sei die erste derartige Einrichtung außerhalb Bangkoks. Vorherige Versuche, die Klinik einzurichten, seien an der fehlenden Akzeptanz von Homosexualität in der thailändischen Gesellschaft gescheitert. Die Klinik ist spezialisiert auf Beratung und Behandlung von sexuell übertragbaren Krankheiten, darunter auch HIV. (pm)
Weitere Informationen unter Tel. +66-(0)76-344225
07.12.2005
Weihnachtsparty in Nong Khai Nong Khai (gay-thailand.de) - Das (gay-friendly) Pantawee Hotel in Nong Khai organisiert dieses Jahr erstmalig eine "Christmas House Party" für Touristen, die dem heimischen Weihnachtstrubel entrinnen wollen. Diese beinhaltet unter anderem Ausflüge zu religiösen Monumenten und die mögliche Teilnahme eines Mitternachtsgottesdienstes, aber auch Spiele, Shows und ein ausgefallenes Sekt-Frühstück. Nong Khai liegt direkt an der Grenze zu Laos, zur Hauptstadt Vientiane sind es gerade einmal 24 Kilometer. Das 35.000-Einwohner-Städtchen Nong Khai hat eine Reihe von Sehenswürdigkeiten zu bieten, wie ein altes französisches Viertel mit Straßencafés sowie diverse Statuen und eine atemberaubende Natur. Direkt am Mekong-Fluss gelegen, gibt es in der Provinzhauptstadt auch eine kleine schwule Szene und diverse deutsche Restaurants. (cw)
Pattaya (gay-thailand.de) - Das "Pattaya Gay Festival" hat dieses Jahr mit einem Spendenrekord beendet. Nach vorläufigen Angaben sind während des viertägigen Events 3,89 Millionen Baht (rund 80.000 Euro) gespendet worden. Das sind 18 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Löwenanteil der Einnahmen sollen Heartt 2000 zugute kommen. Die Organisation gibt u.a. kostenlose Medikamente an ärmere HIV-Positive, die sich eine Behandlung nicht leisten können. Der Stadtverwaltung, die Pattaya ein "familienfreundlicheres" Image verleihen will, war das alljährliche Event allerdings ein Dorn im Auge: Sie hatte im Vorfeld die für den 1. Dezember angesetzte CSD-Parade, den so genannten "Walk For Life", verboten. (dk)
Bangkok eröffnet schwule Mall Bangkok (gaythailand.de) - In der thailändischen Hauptstadt Bangkok soll ab März 2006 Asiens erstes schwules Einkaufsparadies seine Pforten öffnen. Der im Bau befindliche eine Millarde Baht (20,6 Millionen Euro) teure "Tawana Centre Park" im Stadtteil Lat Phrao soll eine 2.400 Quadratmeter große "Gay Avenue" erhalten. Damit nimmt sie knapp ein Drittel des Shoppingcenters ein, das zunächst 1.500 Läden umfasst. Ende 2006 sollen noch 500 weitere Shops dazukommen. "Ich denke, wir werden bei unserem Projekt keine Probleme mit Konservativen haben, weil die Produkte und Dienstleistungen, die wir im schwulen Teil des Einkaufszentrums anbieten, die Bereiche Möbel, Fashion, Restaurants und Cafés umfassen", erläutert Anusorn Jaruwattanaukool, der das Projekt leitet. Saunen, Sex-Shops oder schwule Buchläden sind in der "Gay-Avenue" tabu: "Kein einziger Laden wird Sex zum Thema haben." Das Einkaufszentrum soll pro Tag 15.000 in- und ausländische Besucher anziehen. (dk)
02.12.2005
Thai-Ladyboys erobern Hongkong Hong Kong In der chinesischen Metropole Hong Kong gefährdet der sensationelle Bühnenerfolg einer Show mit thailändischen Ladyboys die Existenz des neuen Disneylands. Der kürzlich eröffnete 3,5-Milliarden-Mickey-Mouse-Themenpark erreicht bisher täglich maximal 10.000 Besucher - um erfolgreich zu sein, werden mindestens 5.000 mehr benötigt. Die ebenfalls neue Bühnenshow, The Lady Boyz of Thailand, erreicht hingegen ohne großen Aufwand 700 Besucher täglich - selbst alle Stehplätze sind regelmäßig ausverkauft. Apichar Sirichantakul, der Betreiber der Show, hat noch Expansionspläne. So plant er einen Tranny-Beauty-Contest. Die lokalen Tageszeitungen machten sich bereits über den "Sieg der Trannys gegen Mickey Mouse" lustig. (nb)
Phuket (gay-thailand.de) - Die Gruppe "Eurofaerie" organisiert Anfang 2006 auf der Insel Ko Yao Yai nahe Phuket zum dritten Mal ein zehntägiges Treffen. "Faeries" sind ein loser Verbund esoterischer und naturverbundener Homos, die sich als "Alternative zur großstädtischen Homo-Szene" verstehen und "die spirituelle Seite der schwulen Seele" entdecken wollen (Faery bedeutet auf Englisch "Fee"). Im vergangenen Jahr haben sich 25 Faeries aus den USA, dem Nahen Osten, Europa und Asien auf Ko Yao Yai zusammengefunden - 2006 sollen es noch mehr werden. "Wir wollen, dass sich schwule Männer aus der ganzen Welt an einem ruhigen und wunderschönen Ort zusammenfinden und sich gegenseitig und sich selbst besser kennen lernen", so die Organisatoren. "Wir werden ebenso Gruppengespräche veranstalten wie auch Naturwanderungen, Schwimmen, Schnorcheln und vielleicht wird sich sogar die ein oder andere multikulturelle Romanze einstellen." Die Kosten für die zehn Tage auf der Insel belaufen sich auf 25 US-Dollar pro Tag (21 Euro) - inklusive Essen, Unterkunft und Equipment. Mit diesem Betrag sollen auch für 20 Besucher aus ärmeren Ländern wie Vietnam, Laos oder Kambodscha der Besuch des Treffens subventioniert werden.
Das Treffen findet vom 27. Januar bis zum 6. Februar 2006 statt. Weitere Infos hier. (dk)
25.11.2005
Polizei warnt vor Ladyboys Bangkok Die Polizei in Bangkok warnt Touristen vor einem neuen Gaunertrick. Mitglieder einer inhaftierten Gang von Transvestiten sollen zugegeben haben, in ihren Mündern giftige Sedative versteckt zu haben, die sie ihren Opfern beim Küssen in den Mund spuckten. Danach hätten die drei Ladyboys die Opfer ausgeraubt. Allein bei einem Geschäftsmann aus Bangladesch hätten sie 7.300 US-Dollar ergaunert. Der Polizei sagte der Mann, er habe die Gruppe in einer Bar getroffen und mit ins Hotel genommen. Nachdem er ein Mitglied geküsst habe, sei ihm kurz schwindlig gewesen, danach sei er eingeschlafen. Als er aufwachte, waren Besucher und Wertsachen weg. Die Polizei in Bangkok warnte jetzt vor Nachahmern. (cw)
Pattaya Die für den 1. Dezember geplante "Walk for Life"-Parade im Rahmen des Pattaya Gay Festivals wurde überraschend von der Stadtverwaltung verboten. In den vergangenen fünf Jahren konnte der bunte Marsch, der bewusst auf den Welt-Aids-Tag gelegt wurde, noch ungehindert in der thailändischen Stadt stattfinden. Die Stadtverwaltung sagte ebenso ohne Begründung den jährlichen Schüler-Marsch zum Welt-Aids-Tag ab und kündigte stattdessen für den 30. November eine "Fahrrad-Parade" ohne Motto an. Der Protest der Gay Community gegen das Verbot hält sich bislang in Grenzen, das Veranstaltungsprogramm wurde kurzerhand geändert - in Thailand löst man Konflikte eher im Verborgenen. Das Pattaya Gay Festival gilt als der am besten organisierte und größte Gay Pride in Thailand, der in erster Linie von einschlägigen Bars und Hotels getragen wird. Seit dem Jahr 2000 sammelten die Veranstalter über zwölf Millionen Baht (ca. 240.000 Euro) für Aids-Projekte. Pattaya mit seinen vielen Gogos-Bars gilt als Paradies für so genannte Sextouristen. Die Stadtverwaltung versucht jedoch seit einigen Jahren, das Rotlicht-Image abzustreifen und sich als Seebad für Familien zu vermarkten. (cw)
DW-TV über Bangkok Pride Berlin Das deutsche Auslandsfernsehen "Deutsche Welle TV" (DW-TV) hat erstmals den Gay Pride Bangkok kommentiert. "Warum schafft es die Metropole nicht einmal, eine akzeptable Homo-Parade auf die Beine zu stellen?" fragt Bangkok-Korrespondent Patrick Tippelt in der Rubrik "fern.schreiber". "Fünf Wagen und 30 Minuten lang" habe der Umzug am 13. November "nur wenig Spaβ, kein bisschen Pep und erst recht keinen Glamour" verströmt. Reiche schwule Thais würden mittlerweile lieber in Singapur ausgehen, das Bangkok den Rang als "schwule Hauptstadt Asiens" abgelaufen habe, schreibt Tippelt enttäuscht. Sein Kommentar Wo ist der Glamour hin? ist auf der Webseite von DW-TV online.(cw)
Gay Pride mit wenig Teilnehmern Bangkok Auch in diesem Jahr sorgte die Gay-Pride-Parade in Bangkok für Enttäuschung bei einigen Zuschauern: Nur etwa 200 Teilnehmer zogen am Sonntag nachmittag von der Silom Road über Rama IV und Suriwong einmal um den Block zur Narathiwat Road. Mehrere Hundert Touristen und Einheimische säumten die Straßen und bekamen Fahnen und Kondome geschenkt. Grund für die geringe Resonanz waren Regen am Vormittag, aber auch Streitigkeiten in der Szene. So waren beim Umzug weder große, bei Touristen beliebte Discos wie DJ Station oder Freeman vertreten noch Clubs wie ICK oder G-Star, in denen thailändische Schwule meist unter sich sind. Auch Bangkoks Homo-Organisationen zeigten sich reserviert. Als größere Events in Thailand gelten die bevorstehenden Gay-Prides in Pattaya (29.11. bis 2.12.) sowie Patong Beach auf Phuket (2. bis 5.2.06). Der Gay Pride Bangkok endet am Montag mit einer Abschlussparty in Silom Soi 4. (mize)
Bangkok: "The Boys" umgezogen Bangkok "The Boys", eine der besten, berühmtesten und wirklich empfehlenswerten Gogo-Bars in Bangkok, ist umgezogen. Die neue, größere Location befindet sich etwa in der Mitte von "Boy Plaza" an der Suriwong Road unter dem "Dream Boy"-Club. Showzeiten sind weiterhin täglich um 22.30 Uhr und um Mitternacht. "The Boys" wird betrieben von der BBB-Gruppe, der u.a. auch das Hotel BBB INN und die Disco Freeman gehört. (cw)
Kostenlose HIV-Tests in Bangkok Bangkok In einer neuen Klinik können thailändische Schwule kostenlos einen anonymen Test auf HIV und anderen sexuell übertragbare Krankheiten machen lassen. Die Silom Community Clinic befindet sich im dritten Stock des Bangkok Christian Hospital, das im Herzen der Szene direkt auf der Silom Road liegt. Die Klinik ist geöffnet von Dienstag bis Samstag zwischen 16 und 22 Uhr. Sie wurde als Reaktion auf die zunehmende Infektionszahlen unter Bangkoks Schwulen eingerichtet. Nach Studien stieg die Zahl der HIV-positiven Schwulen in den letzten zwei Jahren von 17 auf 28 Prozent. Die Silom Community Clinic steht auch Ausländern offen, die eine Beratung wünschen. Die Klinikleitung versichert, dass alle Daten vertraulich behandelt werden und kein Dritter Zugang dazu erhält. (dk)
02.11.2005
Thailand will Pornos verbannen Bangkok Thailands Premierminister Thaksin Shinawatra hat der Pornographie den Krieg erklärt. Am 1. Dezember beginnt sein für einen Monat angesetzter Angriff gegen alles Nackte sowie gegen "sozial Auffällige", die sich im Internet Pornos beschaffen. Bereits am 7. November soll mit den 50 beliebtesten Webseiten Thailands ein Abkommen unterschrieben werden. Internetnutzer können danach alles, was sie für ungebührlich halten, per Mausklick an das neue Ministerium für Informations- und Kommunikationstechnologien melden. Auch gegen den pulsierenden Schwarzmarkt für Pornofilme auf den Straβen Bangkoks soll im Rahmen des Anti-Porno-Kriegs rigoros vorgegangen werden. (cw)
27.10.2005
Ronald Laska siegt in Pattaya Pattaya Ronald Laska (20, Foto), der bekannteste Darsteller der schwulen Porno-Produktionsfirma Man's Art aus Düsseldorf, hat in Thailand bei einem Schönheitswettbewerb gleich zwei Mal gewonnen. Laska, gebürtiger Slowake und bekannt aus Filmen wie "Fucking Friday" und "The Farm", wurde als "Mr. Popular" und "Mr. Beautiful Body" bei einer Benefiz-Veranstaltung für das Pattaya Gay Festival ausgezeichnet. Auch sein Kollege Kriss Stahl war bei der Auswahl mit von der Partie, erhielt aber keine Auszeichnung. Laska und Stahl waren in einem Teilnehmerfeld von 20 jungen Männern die einzigen europäischen Starter. (jg)
Flutlicht-Schwimmen in Pattaya Pattaya An Pattayas Jomtien Beach (Foto) geht man nach Sonnenuntergang jetzt nicht mehr nur in die Bars, sondern auch an den Strand. Dank des neuen Flutlichts wird noch um 21 Uhr oder sogar später im Meer gebadet. Die von der Stadtverwaltung entlang der Strandpromenade mehrere Kilometer weit installierten Lampen sollen am Jomtien Beach für mehr Sicherheit sorgen. Da das Flutlicht nicht nur den Strand, sondern auch das Meer weithin fast taghell erscheinen lässt, nutzen Touristen und Thais die frühen Nachtstunden zu einem ausgiebigen Bad oder zum Cruising - ohne den Lärm von Scootern oder Motorbooten ertragen zu müssen. Am Jomtien Beach liegt auch Pattayas schwuler Strandabschnitt.(cw)
25.10.2005
Gay-Cruise nach Ko Phi Phi Patong Beach Im Anschluss an die Nation.V-Party auf Phuket veranstaltet Rainbow Scuba eine dreitägige schwule Tauch-Kreuzfahrt rund um die Insel Ko Phi Phi. Das Fünf-Sterne-Schiff M/V Nautica legt am Abend des 6. November in Phuket ab. Geplant sind bis zum 9. November mehrere Stops an unberührten Stränden kleinerer Inseln sowie an legendären Tauchplätzen in der Andamanensee. Taucherfahrungen sind für die Teilnahme nicht erforderlich. Interesserenten sollten sich beeilen - es sind nach Angaben von Rainbow Scuba nur noch zwei Plätze frei. Mehr Infos unter www.rainbow-scuba.com. (cw)
11.10.2005
Sorge über mehr HIV-Fälle Pattaya 20 Homo-Aktivisten haben sich in Dick´s Café in Jomtien (Pattaya) getroffen, um die alarmierenden Ergebnisse einer neuen HIV-Studie zu diskutieren. Die vom thailändischen Gesundheitsministerium und dem Center for Disease Control (US-Behörde für gesundheitliche Aufklärung) durchgeführten Untersuchungen haben ergeben, dass sich mehr als 28 Prozent der schwulen Männer im Großraum Bangkok mit dem HI-Virus infiziert haben. Bei einer ähnlichen Studie vor zwei Jahren lag die Rate bei gerade einmal 17 Prozent. Bei dem Treffen hat Studienleiter Paul Causey Konsequenzen aus dem Ergebnis gefordert. Er sagte, dass im Land wieder eine Kampagne für Kondome durchgeführt werden müsse. Zwar seien keine Zahlen aus Pattaya erhältlich, Causey nimmt aber an, dass hier "noch mehr Menschen infiziert" seien als in Bangkok. Außerdem sagte er, die Infektionsrate unter Moneyboys sei niedriger als unter der schwulen Durchschnittsbevölkerung; das führte er vor allem auf die große Fluktuation unter den sich prostituierenden jungen Männer zurück. (cw)
10.10.2005
Gay-Cruise nach Ko Kret Bangkok Die traditionelle schwule Bootsfahrt zur idyllischen Insel Ko Kret im Chao-Phraya-Fluss zugunsten des Bangkok Pride wird in diesem Jahr am 30. Oktober stattfinden. Tickets kosten 1.000 Baht (etwa 20 Euro) pro Person und beinhalten ein Sechs-Gänge-Menü. Die Fahrt auf einer restaurierten, alten Reis-Barke beginnt um 12 Uhr am Si-Phraya-Expressboat-Pier. Tickets sind nur im Vorverkauf im Balcony Pub, in der Telephone Bar, in Dick’s Café sowie im Hotel Tarntawan Place erhältlich. In den Vorjahren war die Bootsfahrt stets ausverkauft. (mize)
Beautiful Boxer bald auf DVD Regensburg Der mehrfach preisgekrönte thailändische Film "Beautiful Boxer" erscheint am 17. November als DVD in Deutschland. Die zweisprachige Doppel-DVD (Thailändisch und deutsche Synchronisation) wird von "MFA+ FilmDistribution" in Regensburg herausgegeben. Als Special-Features wird es ein "Making Of", Teaser, Trailer und zwei Musik-Clips geben. Der Film "Beautiful Boxer" von Regisseur Ekachai Uekrongtham erzählt die wahre Geschichte des transsexuellen Thai-Boxing-Champions Nong Toom, der sich das Geld für seine Geschlechtsumwandlung im Boxring erkämpft. (mize)
Erster Girl Pride in Phuket Phuket Premiere in Asien: Zum ersten Mal findet der "Girl Pride Asia" vom 4. zum 6. November im thailändischen Phuket statt. Die Organisatorinnen wollen lesbische und bisexuelle Frauen aus der ganzen Welt für eine große Party zusammenbringen. Unter anderem wird ein Filmfestival mit über 35 Produktionen, sowie Lesungen veranstaltet. Das Pride-Event findet während der Party NationV statt, dem asiatischen Mardi Gras. Für dieses Fest werden viele Schwule in Phuket erwartet. Ein Festival-Ticket für den Frauen-CSD kann bei girlprideasia.com gebucht werden. (dk)
26.09.2005
Thailandfreunde-Verein gegründet Waldsee In Waldsee in Rheinland-Pfalz wurde am Samstag der Verein der Thailandfreunde gegründet. Die Initiative dazu hatten die Admins der Thailandfreunde auf gayromeo ergriffen. Nach Angaben des neuen Vorstands zählt der Verein bereits 27 Mitglieder, auf der Versammlung selbst im Konferenzraum des Hotel-Restaurants "Oberst" waren 20 Gründer anwesend. Prominentestes Mitglied ist der Bürgermeister des Rhein-Pfalz-Kreises Rainer Reiß, "der nicht schwul ist, aber unserer Sache sehr zugewogen". In den Vorstand des Vereins (Foto) wurden nach einer Mitteilung im Clubforum "Mitglieder des Thailandfreundeclubs (…) und eine Mischung aus anderen herkömmlichen Menschen" gewählt. Der Verein strebt die Gemeinnützigkeit an. Ziel ist es, "karitative Projekte in Thailand zu unterstützen. Dazu gehört insbesondere die Unterstützung thailändischer Waisenkinder in Not." (pm)
22.09.2005
Malév steuert Bangkok an Budapest Bangkok zählt wieder zu den Zielen der ungarischen Fluggesellschaft Malév im Winterflugplan. Vom 2. Dezember 2005 bis 24. März 2006 wird eine Boeing 767-200ER (Sitzkonfiguration in der Economy-Class: 2-3-2) dienstags, freitags und sonntags jeweils um 23.10 Uhr in Budapest mit Kurs auf die thailändische Hauptstadt starten. Da auf dem Weg zurück nach Europa ebenfalls über Nacht geflogen wird, bestehen gute Anschlussverbindungen nach Berlin, Frankfurt, Hamburg und München. Tickets für den Hin- und Rückflug ab Deutschland sind schon ab 595 Euro zzgl. Steuern erhältlich. Weitere Informationen gibt es unter der kostenlosen Malév-Hotline (0800) 18 21 82 oder unter www.malev.com. (mize)
Club One Seven neu eröffnet Patong Beach Neun Monate nach der Flutkatastrophe in Südostasien hat die Gay-Pension "Club One Seven" auf Phuket an neuer Stelle wieder eröffnet. Das bekannte schwule Gästehaus am Strand von Patong Beach war am 26. Dezember 2004 vom Tsunami zerstört worden, ein Mitarbeiter kam dabei ums Leben. Neuer Standort der gehobenen Pension ist nun die Prachanukroh Road, etwa fünf Minuten zu Fuß vom Meer entfernt. Das "Club One Seven Bed & Breakfast" bietet 15 individuell eingerichtete Zimmer in zwei Kategorien. Höhepunkt ist eine Dachterasse mit Whirlpool und Teehaus, die ab Oktober geöffnet sein soll. Zimmer im neuen "Club One Seven" können zu Sonderkonditionen (ab 18 Euro) ab sofort über gay-thailand.de gebucht werden. (mize)
Protest gegen Razzia in Bar Bangkok Mehr als 50 Schwule haben offiziell Beschwerde gegen eine Razzia der Polizei im G Host Pub eingelegt. Der Besitzer der Bar, Kitinant Thromthat, ist der Beschwerdeführer. Er gibt an, dass die Beamten ungesetzlich gehandelt hätten, als sie sowohl Gäste als auch das Personal davon abgehalten haben, die Bar zu verlassen. Außerdem hätten die Polizisten Diebstahl begangen, als sie Ausweispapiere nicht an ihre Besitzer zurückgegeben haben. Die Polizei ist um 4 Uhr morgens in die Bar eingedrungen und hat 14 Gäste festgenommen, weil sie Alkohol während der Sperrstunde konsumiert hätten. (dk)
16.09.2005
Studie über junge Moneyboys Pattaya Nach einer Studie der Srinakharintharawirot University geben minderjährige Moneyboys an, zufrieden mit ihrem Leben als Prostituierte zu sein. Sie würden allerdings unter emotionalen Problemen leiden. Zu diesem Ergebnis kam Uamfa Banchuen, nachdem sie Jungs zwischen 13 und 18 Jahren interviewt hatte. "Die Kinder finden nichts dabei, als Prostituierte zu arbeiten. Sie haben das als etwas Normales angesehen", so die Wissenschaftlerin. "Angeblich können die Kinder ihre eigenen sexuellen Wünsche erfüllen, wenn sie mit ihren Freiern schlafen. Sie bevorzugen ausländische Kunden." Der Studie zufolge verdienten Jungs zwischen 16 und 18 ungefähr 20.000 Baht (400 Euro) im Monat. Jüngere verdienten weniger als die Hälfte, weil ihre Zuhälter einen höheren Anteil verlangten. Ihre Freier treffen sie meist in Schwulenbars. Uamfa beschreibt die Kinder als materialistischer, selbstsüchtiger und uneigenständiger als ihre Altersgenossen. Sex mit Minderjährigen wird in Thailand mit mehrjährigen Haftstrafen geahndet. Außerdem werden Freier auch in Deutschland verfolgt, selbst wenn sie in Thailand Sex mit Minderjährigen hatten. (cw)
Chiang Mai Ein schwules Filmfestival findet von Mitte bis Ende September in Chiang Mai statt. Das Präventionsprojekt Mplus+ organisert die Veranstaltung. Folgende Filme werden gezeigt:
20. September, 15 Uhr: She's a Boy (Thailand)
22. September, 15 Uhr: Billy Elliot (England)
27. September, 15 Uhr: Beautiful Boxer (Thailand)
29. September, 15 Uhr: In & Out (USA)
Die Filme werden im Mplus+ Shop aufgeführt (Manee Noparat). Weitere Informationen unter www.mplus-cm.org. (pm)
15.09.2005
Icon-Hotels geschlossen Pattaya Die beiden schwulen "Icon"-Hotels in Pattaya und Patong Beach (Foto) sind seit Juli geschlossen und stehen nun zum Verkauf. Dies teilte die Icon Group Asia Company Limited mit. Über die Gründe der Geschäftsaufgabe wurde nichts bekannt. "Wir danken allen unseren Gästen für ihre Unterstützung in den vergangenen vier Jahren", heißt es lediglich in einer Mitteilung auf der Icon-Website. Die "Icon"-Hotels hatten sich als gehobene Gay-Unterkünfte mit persönlichem Butler-Service weltweit einen Namen gemacht. Probleme gab es jedoch immer wieder mit der Zuverlässigkeit der Personals. (cw)
Phuket Air auf schwarzer Liste Paris Phuket Airlines darf in Frankreich nicht starten und landen. Die thailändische Fluggesellschaft steht auf einer Liste mit fünf verbotenen Airlines, die nach der jüngsten Häufung von Flugzeugunfällen heute im Internet veröffentlicht worden ist. Das französische Start- und Landeverbot für Phuket Airlines wurde bereits vor einigen Monaten ausgesprochen. Von der "schwarzen Liste" gestrichen wird eine Fluggesellschaft erst, "sobald sie die technischen Verbesserungen eingeführt hat, um Wartung und Betrieb der Maschinen an internationale Standards anzupassen". Maschinen der Phuket Airlines fliegen zurzeit von Bangkok aus nach Buriram, Mae Sot und Ranong. Als einzige internationale Strecke wird die Hauptstadt von Myanmar, Yangon, bedient. 2001 gegründet, flog Phuket Airlines zeitweilig auch nach London und Dubai, technische Probleme mit den eingesetzten, sehr alten Boeing 747 führten jedoch dazu, dass die Airline diese Flüge im April aus dem Flugplan strich. (mize).
28.08.2005
Phuket: Grünes Licht für Nation.V Kata-Karon Das internationale schwule Festival "Nation.V" kann wie geplant vom 4. bis 6. November auf der thailändischen Insel Phuket stattfinden. Bei einem Treffen der Veranstalter mit lokalen und regionalen Politikern und Beamten habe der Bürgermeister von Kata-Karon, Thawee Thongcham, seinen Widerstand gegen den Homo-Event aufgegeben, teilte Organisator Stuart Koe mit. Wie gay-thailand.de berichtetet, hatte sich Khun Thawee unter anderem Sorgen um den "Ruf" der "Familiendestination" gemacht. Die Behörden erteilten nun zwar die Erlaubnis, das Stadion von Karon für Partys zu nutzen, allerdings keine Ausnahmegenehmigung von der Sperrstunde: Um ein Uhr nachts müssen auch bei "Nation.V" die Lichter ausgehen. Vom Vorsitzenden des Tourismusbüros von Phuket, Pattanapong Aikwanich, wurde die Einigung begrüßt: "Die große Anzahl der internationalen Festival-Besucher im November wird auch in den Folgemonaten Touristen ermutigen, nach Phuket zu reisen." (mize)
Aids-Gala ehrt Dr. Kraisintu Berlin Neben der Popband Rosenstolz wurde auf der Berliner Aids-Gala am 20. August im Roten Rathaus die thailändische Pharmazeutin Dr. Krisana Kraisintu mit dem "Reminders Day Award" für internationales Engagement im Kampf gegen HIV und Aids ausgezeichnet. Der kostenlose Zugang zu Aids-Medikamenten für die thailändische Bevölkerung wurde durch ihren Einsatz als Leiterin der Forschungs- und Entwicklungsabteilung der dortigen Regierung möglich gemacht. Mit "GPO-Vir" hat Dr. Kraisintu das derzeit billigste Präparat der Welt für HIV-Positive entwickelt. Ab Oktober will die Pharmazeutin diese Medikamente auch in Afrika produzieren. Dr. Kraisintu arbeitet in Kooperation mit dem Deutschen Medikamenten-Hilfswerk "action medeor". (cw)
Neu: Foto bei der Einreise Bangkok Thailands Grenzpolizei schießt künftig Fotos von allen Besuchern des Landes: Bereits an der Hälfte der etwa 200 Schalter in der Ankunfts- und Abflugshalle des Flughafens in Bangkok wurden kleine elektronische Kameras angebracht. Die digitalen Fotos werden an ein Computersystem mit dem Namen PISCES (Personal Identification Secure Comparison and Evaluation System) übertragen und für eventuelle spätere Recherchen gespeichert. Mit dem neuen System will Thailand sein Sicherheitssystem "auf internationalen Stand" bringen. Die Kameras wurden auch bereits auf den Flughäfen in Phuket und Chiang Mai installiert. Auch der neue Suvarnaphum-Airport in Bangkok soll damit ausgerüstet werden. (cw)
17.08.2005
Thai Airways will Berlin anfliegen Bangkok Thailands staatliche Fluggesellschaft Thai Airways International (THAI) hat angekündigt, künftig mit Berlin einen dritten deutschen Airport von Bangkok aus anzufliegen. Derzeit hat die THAI bereits Frankfurt und München auf ihrem Flugplan. Noch steht allerdings nicht fest, ab wann und wie oft in der Woche Thai-Airways-Maschinen in der deutschen Hauptstadt landen und starten werden. In Thailand sorgt die THAI derzeit wegen hoher Verluste für Negativ-Schlagzeilen. (cw)
17.08.2005
Handy: Keine SIM-Karte ohne Pass Bangkok Alle Handy-Besitzer in Thailand müssen ihre SIM-Karte unter ihrem Namen registrieren lassen. Das gilt seit einigen Wochen auch für Prepaid-Karten. Bisher konnten Thais und Ausländer, die eine Prepaid-Karte abtelefonieren wollten, eine Rufnummer erwerben, ohne sich ausweisen zu müssen. Das ist nun nicht mehr möglich: Bereits seit Mitte Mai müssen alle Thais und Ausländer beim Erwerb einer SIM-Karte ihre ID-Card bzw. ihren Reisepass vorlegen. Wer schon eine thailändische SIM-Karte besitzt, muss innerhalb eines halben Jahres ein Formular ausfüllen. Es liegt u.a. in den Mobiltelefon-Geschäften aus. Die thailändische Regierung hat die Registrierung aller Handy-Nutzer in ihrem Kampf gegen den Terrorismus im Südthailand beschlossen. Dort waren vor Monaten mehrere Sprengsätze über Handys ausgelöst worden. (cw)
16.08.2005
Phuket: Protest gegen ''Nation.V'' Kata-Karon Nach dem Verbot des Gay-Festivals "Nation.V" in Singapur gibt es nun auch Protest am thailändischen Ausweichort Phuket. Der Bürgermeister von Kata-Karon möchte den schwulen Event im November verhindern: "Wir haben Angst, die Situation nicht kontrollieren zu können. Karon ist eine Familiendestination”, sagte Thawee Thongcham gegenüber der "Phuket Gazette”: "Wir wollen nicht, dass unsere Jugendlichen schlechtes Verhalten sehen und möglicherweise sogar kopieren." Nach Aussage des Bürgermeisters befürchten Einwohner sowohl Lärmbelästigungen als auch, dass betrunkene Homos Sex am Strand haben könnten. "Das würde das Image von Karon Beach zerstören", so Thawee Thongcham. Die Veranstalter von "Nation.V" führen nun Gespräche mit dem Bürgermeister, dem Gouverneur und dem Fremdenverkehrsamt, um das Festival in der geplanten Form durchführen zu können. Phukets Gouverneur Udomsak Uswarangkura hatte den schwulen Event in der Vergangenheit bereits als Tourismusmagnet begrüßt. Die Insel in der Andamensee ist als Gay-Destination weltweit bekannt, allerdings konzentriert sich die Szene auf Patong Beach. Dort findet auch - ohne Protest und mit öffentlicher Unterstützung - ein jährlicher Gay Pride statt. (mize)
Schwule dürfen nun zur Thai Army Bangkok Die thailändische Regierung hat den Bann von Schwulen und Ladyboys im Militär aufgehoben. Auch Transsexuelle sind nun zum Wehrdienst in der Royal Thai Army zugelassen. In Thailand gilt eine allgemeine Wehrpflicht, durch Zufall ausgewählte Männer im Alter von 20 Jahren müssen für zwei Jahre dienen. Schwule und Kathoeys (Transsexuelle) waren sowohl von der Pflicht- als auch der Berufsarmee bisher ausgeschlossen - durch Ärzte, die ihnen eine Geisteskrankheit diagnostizierten. Man reagiere mit der Entscheidung auf gesellschaftliche Entwicklungen, erklärten die Militärs. (nb)
07.08.2005
Ein Visum für fünf Länder Siem Reap Die Außenminister von Thailand, Kambodscha, Vietnam, Laos und Burma haben sich bei einem Treffen in Siem Reap darauf verständigt, ein gemeinsames Visum einzuführen, mit dem Touristen künftig alle fünf Länder besuchen können. Einen Zeitplan für die von Thailand vorgeschlagene Idee gibt es allerdings noch nicht. Das gemeinsame Visum, das in erster Linie den Tourismus ankurbeln soll, wird voraussichtlich in zwei Stufen umgesetzt: "Thailand und Kambodscha werden es zuerst einführen, die anderen Länder folgen später", kündigte der thailändische Außenminister Kantathi Supamongkhon in der Tageszeitung "The Nation" an. Bislang können Touristen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nur in Thailand visafrei einreisen. Im Kambodscha und Laos ist ein Visum an der Grenze erhältlich, für Vietnam und Burma muss es vor der Einreise bei einer Botschaft oder einem Konsulat beantragt werden. (mize)
01.08.2005
Sieben Jahre ''Dream Boy'' Bangkok Das "Dream Boy", eine der bekanntesten und größten schwulen Gogo-Bars in Bangkok, feiert am 3. August ihr siebenjähriges Bestehen. Der zur BBB-Gruppe zählende Club mit zwei Bühnen liegt mitten in "Boyz Plaza" an der Suriwong Road. Am Jubiläumsabend gibt es um 22.30 Uhr eine zweistündige Sondershow mit anschließender Geburtstagsparty. Wer einen Sitzplatz möchte, soltle rechtzeitig erscheinen. Die "Dream Boy"-Bar hat täglich von 20 bis zwei Uhr geöffnet. Showzeiten sind jeweils um 22.30 Uhr und um 0.30 Uhr. Vor allem am Wochenende ist diese Gogo-Bar rappelvoll.(mize)
Boy Plaza, 38/3-6 Soi Pratoochai in 38 Surawong Road, Duangthawee Plaza (Skytrain-Station Saladaeng, U-Bhf. Silom)http://dreamboy.thaiboy.net
27.07.2005
Alex Sanchez schreibt in Bangkok Bangkok Der schwule US-Schriftsteller Alex Sanchez (Foto) will in Bangkok ein neues Buch schreiben, berichtet die Tageszeitung "The Nation" in ihrer heutigen Ausgabe. Der Autor der auch unter Thailands Schwulen und Lesben beliebten "Rainbow-Serie" (nach "Rainbow Boys" und "Rainbow High" erscheint der dritte Band "Rainbow Road" im Herbst) besucht das ehemalige Siam bereits zum dritten Mal innerhalb von zwei Jahren und möchte nun auch Thailändisch lernen. Er habe zwar schon früher gehört, dass Thailand ein "schwules Paradies" sei, die große Toleranz der Thais aber erst bei seinen Reisen verstanden. Auf die Frage von "The Nation", was ihm an thailändischen Männern am besten gefällt, antwortete Sanchez: "Vielleicht ihre Schüchternheit". Auf Deutsch sind seine "Rainbow"-Bücher leider (noch) nicht erschienen. (mize)
HIV-Medikamente für 30 Baht Bangkok Die thailändische Regierung hat angekündigt, antiretrovirale Medikamente gegen HIV/Aids allen betroffenen Bürgern an sich kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Die Medikamente werden entsprechend dem 30-Baht-Schema der Regierung bereitgestellt, das auch nicht-krankenversicherten Thais eine Behandlung für umgerechnet etwa 60 Cent garantiert. Die Therapie basiert auf dem generischen Medikament GPO/VIR, die Abgabe soll im Oktober beginnen. Es wird laut BBC geschätzt, dass in Thailand rund 500.000 Menschen HIV positiv sind. Mit dieser Initiative übernimmt die thailändische Regierung eine Pionierrolle bei der Herstellung von billigen Generika gegen HIV/Aids. Die Medikamente wurden bereits in Pilotprojekten für Menschen mit geringem Einkommen bereitgestellt. In Zukunft sollen sie allen Betroffenen zugänglich gemacht werden. In der Vergangenheit war der für die Behandlung eingesetzte komplizierte Cocktail aus verschiedenen Medikamenten für eine weitere Verbreitung zu teuer. Durch die Kombination aller dieser Medikamente in einer Tablette ist es der Pharmaceutical Organisation der Regierung gelungen, eine billige Alternative herzustellen. Thailand hat bereits begonnen, antiretrovirale Medikamente in Nachbarländer wie Kambodscha zu exportieren. Derzeit wird überlegt, ob dieses Verfahren auch verschiedenen afrikanischen Ländern angeboten werden soll. (pte)
Professor Peter Jackson, einer der Organisatoren der Konferenz
Bangkok Rund 600 Akademiker und Aktivisten aus 22 Ländern - darunter auch aus Nordamerika und Europa - nahmen bei der ersten wissenschaftlichen Homo-Konferenz "Sexualities, Genders & Rights" teil, die vom 7. bis zum 9. Juli in Bangkok stattfand. Die Veranstaltung diente zum Meinungsaustausch und zur Stärkung der schwul-lesbischen Community in Asien. Es wurde unter anderem darüber debattiert, inwieweit die asiatischen Erfahrungen genutzt werden könnten, um Gleichberechtigung zu promoten. So gibt es dort schon eine uralte Tradition des "Dritten Geschlechts" der Hirjas in Indien oder der Katoeys in Thailand. "Manche Länder sind heute stolz auf ihre hart erkämpfte politische Unabhängigkeit, führen aber die Kolonialgesetze des 19. Jahrhunderts weiter", so Peter Jackson von der Australian National University in Canberra, einer der Organisatoren der Konferenz. "Diese scheinbar unabhängigen Regierungen bleiben der Sklave von diskriminierenden Ansichten und Praktiken, die das längst vergangene British Empire Asien gebracht hat." Auf schwulen Sex steht nach wie vor eine lebenslängliche Haftstrafe in Ländern wie Indien, Malaysia und Singapur. Thailand ist das einzigte Land der Region, das nie kolonialisiert wurde. (dk)
13.07.2005
Telephone Bar ausgezeichnet Bangkok Die Telephone Bar in Bangkok ist im Juni für ihren "vorbildlichen Umgang mit HIV und Aids am Arbeitsplatz" und für ihre "führende Rolle in der HIV-Prävention" von der thailändischen Regierung ausgezeichnet worden. Das Arbeits- und Gesundheitsministerium verliehen dem in Silom Soi 4 gelegenen Szene-Pub gemeinsam die goldene Auszeichnung als "Aids-Response Standard Organization". Die Telephone Bar, die im vergangenen Monat ihren 18. Geburstag feierte (siehe Foto), ist Thailands älteste Szenebar. Sie beteiligt sich seit Jahren an Aufklärungsaktionen und Safer-Sex-Kampagnen. Zuletzt wurde auf der Toilette ein Kondomautomat installiert. (mize)
Gay-Thailand-Empfang in Köln Köln Das Team von gay-thailand.de lädt alle Thailand-Freunde anlässlich des Christopher Street Days in Köln zu Kölsch und netten Gesprächen ein. Stattfinden wird der lockere Open-Air-Empfang am Samstag, den 2. Juli von 18 bis 20 Uhr am gay-thailand.de-Infostand auf dem CSD-Straßenfest in der Straße Unter Goldschmied (am Laurenzplatz). Am Infostand selbst werden zwei Flugreisen mit Thai Airways nach Bangkok und Phuket verlost. Vor dem Empfang findet bereits ab 16 Uhr ein Treffen des gayromeo-Clubs "Asiansandfriends" in der Brennerei Weiß am Rudolfplatz statt. Auf beiden Events sind alle Interessierten herzlich willkommen. (mize)
25.06.2005
Gay-Sauna in Ubon Ratchathani Ubon Ratchathani Im Isaan öffnet in Kürze eine dritte schwule Sauna. Nach "The Beach" und "Dolphins" in Khon Kaen wird es in Ubon Ratchathani die "Relaxing Sauna" geben. Das in einem typischen Thai-Haus gelegene Schwitzbad setzt auf den Wellness-Trend und wird auch Massagen anbieten. Zur Ausstattung gehören eine Trockensauna, ein kleines Fitness-Studio, ein Fernsehraum und ein aufwändig gestalteter Ruhebereich. Die künftigen Gäste können kostenlos im Internet surfen. Die Sauna hat eine kleine Homepage eingerichtet, bislang allerdings nur in thailändischer Sprache. Ubon Ratchathani liegt im Dreiländereck Thailand, Laos und Kambodscha, etwa 630 Kilometer nordöstlich von Bangkok. Die völlig untouristische Stadt hat etwa 80.000 Einwohner. (mize)
Phuket bei Straits Games dabei Patong Beach Phuket wird wieder ein Team zu den Straits Games (TSG) schicken, die vom 30. September bis zum 2. Oktober in Malaysia stattfinden werden. Bei einem Treffen im Patong Hospital am Freitag wurde Ulf Mikaelsson vom Gästehaus Connect zum Organisator bestimmt. Nun sollen Spieler ausgewählt und Sponsoren gefunden werden. Bislang sind phuket-town.com mit 30.000 Baht und das Connect mit 10.000 Baht als Sponsoren im Boot. Die TSG sind eine jährliches schwul-lesbische Mini-Olympiade. Sie wurden 2002 zum ersten Mal ausgetragen. Im vergangenen Jahr gewann das Team aus Phuket den Volleyball-Wettbewerb in Singapur. (dk)
"Jochen's" sucht neuen Pächter Patong Beach Für das bekannte deutsche Gästehaus und die gleichnamige Bar "Jochen’s" in Patong Beach auf der Insel Phuket wird ein neuer Pächter gesucht. Der bisherige Betreiber Jochen Lauer möchte nach sechs Jahren "mal was Neues machen" und hat die Option, künftig ein Resort im Süden Phukets zu leiten. "Wer sich eine neue Existenz in Thailand aufbauen und dabei ein etabliertes Gewerbe übernehmen möchte, sollte sich bei mir melden", so Lauer. "Der neue Pächter kann unbürokratisch in meine Company eintreten und erhält dadurch eine Arbeitserlaubnis. Ich werde dann aus der Firma austreten." Für seine Investition verlangt der Ex-Kölner eine Ablösesumme von drei Millionen Baht (etwa 60.000 Euro). Interessenten können sich per email unter jochensgallery@yahoo.com melden.
Hepatitis-A-Impfung empfohlen Rostock Das deutsche Tropeninstitut in Rostock hat allen Thailand-Urlaubern eine Hepatitis-A-Impfung empfohlen. Anlass ist eine Epedemie in den nördlichen Provinzen Lampang und Chiang Rai. Aufgrund von verseuchten Eiswürfel einer Eisfabrik sollen bereits über 1.000 Menschen an der ansteckenden Leberentzündung erkrankt sein. Der Leiter des Reisemedizinischen Zentrums am Hamburger Tropeninstitut, Helmut Jäger, warnte zudem generell vor dem Genuss von Softeis und Eiswürfeln in Thailand. Durch verseuchte Nahrungsmittel könne nicht nur Hepatitis A, sondern auch Hepatitis E übertragen werden, gegen die es noch keine Impfung gibt. (cw)
Neu: Bangkok-Touren auf Deutsch Bangkok Auf gay-thailand.de können ab sofort auch deutschsprachige Reisebetreuer in Bangkok gebucht werden - ideal für Urlauber, die wenig oder kein Englisch sprechen, die zum ersten Mal nach Thailand fahren oder die Orte kennen lernen wollen, wo Touristen sonst nicht hinkommen. Die Reisebetreuer gehen dabei auf ganz konkrete Wünsche ein, zeigen die Stadt, ihre Sehenswürdigkeiten und natürlich auch die schwule Szene. "Es macht mir Freude, Menschen aus meiner zweiten Heimat den Urlaub in Bangkok zu erleichtern", sagt Reisebetreuer San Rompochee (Foto), der elf Jahre in Deutschland gearbeitet und seit 1977 mit seinem deutschen Partner Manfred in der thailändischen Hauptstadt lebt. (mize)
Pink-Party als CSD-Auftakt Bangkok Mit der vierten "Pink Party" in Bangkoks Silom Soi 4 wurde am 12. Mai der Startschuss für den diesjährigen Bangkok Pride gesetzt. Der Benefiz-Event für den im November stattfindenen CSD lockte zahlreiche Besucher in die kleine schwule Gasse, viele davon - je nach Geschmack - entweder in rosa Fummel oder pinkfarbenen Muskelshirts. Der Gay Pride Bangkok findet in diesem Jahr zum siebten Mal statt. Die Parade startet traditonell am 2. Sonntag im November - in zeitlicher Nähe zum Loi-Kratong-Lichterfestival. Bislang stehen nur die Eckpunkte des Programms: Auch 2005 wird das Festival mit einem schwul-lesbischen Fest im Lumpini Park (6.11.) eröffnet. Die Parade beginnt am 13.11. um 16 Uhr in der Silom Road, anschließend gibt es eine Party in Silom Soi 4. Zwischen Parkfest und Parade finden zahlreiche weitere Events, Partys und Sportturniere statt. (mize)
Miss Jumbo Queen auf Tour Bangkok Die frisch gebackene thailändische "Miss Jumbo Queen" Tarnrarin Chansawang (Foto) wird Ende Mai zu mehreren Auftritten durch Vietnam reisen. Die 18-jährige Studentin, die stolze 110 Kilogramm auf die Waage bringt, setzte sich Anfang Mai gegen 24 Mitbewerberinnen durch. Den Wettbewerb hatte ein Elefantenzoo westlich von Bangkok ausgerichtet, dessen Repräsentantin die Siegerin nun ist. Gemeinsam mit zehn Mitgliedern aus der "Tiffany’s Show", einer bekannten Ladyboy-Cabaret-Gruppe, wird sie die Reise nach Saigon und Hanoi führen. Im Rahmen der Veranstaltungen wird es eine Modenschau für übergewichtige Männer und Frauen sowie Auftritte bekannter vietnamesischer Musiker geben. Tarnrarin sieht in ihrem Sieg eine große Ehre, denn Elefanten sind in Thailand hoch respektierte Tiere. (mm)
09.05.2005
Schwule Spendenaktion gestartet Köln Viereinhalb Monate nach der Tsunami-Katastrophe vom 26. Dezember 2004 hat der Gayromeo-Club "Thailandfreunde" ein Spendenkonto zugunsten von Waisenkindern und Obdachlosen in Khao Lak eingerichtet. Anlass war der Besuch eines Club-Mitglieds im ehemaligen Urlaubsparadies. Auf Fotos dokumentierte er das Ausmaß von Zerstörung und Elend und den bislang ausgebliebenen Wiederaufbau. "Offensichtlich kommt nicht so viel Geld bei den Betroffenen an, wie man glauben mag", war Club-Admin Dirk Weeber-Arayatumsopon entsetzt und ergriff die Initiative: "Spendet von den mehr als 300 Mitgliedern nur jeder einen Euro im Monat, können wir am Jahresende eine hohe Summe überreichen, die auch in den thailändischen Regionalmedien Beachtung finden wird." Dirk Weeber-Arayatumsopon ist überzeugt: "Damit können wir Gays mit unserem Club Gutes tun, ohne Angst haben zu müssen, dass das Geld nicht von Verwaltungskosten aufgefressen wird."
Köln: "baraka" lädt Thais ein Köln Die schwul-lesbische Kölner Migrantengruppe "baraka" hat Thais aus der Domstadt und Umgebung gezielt zu ihren Treffen eingeladen. (siehe unten dokumentierten Flyer). Die Gruppe trifft sich jeden Freitag zwischen 18 und 22 Uhr in den Räumen von Rubicon in der Rubensstraße 8-10. "Ob in Deutschland geboren oder zugereist, tauschen wir untereinander unsere Erfahrungen und Erlebnisse aus", so der Mitbegründer der Gruppe Jacek M. "Wir diskutieren über die aktuellen Probleme im rechtlich-politischen Alltag, aber auch die privaten Probleme bleiben nicht ungehört, und alle profitieren von den gegenseitigen guten Ratschlägen." (mize)
Bochum: Asian Night am 25. Mai Bochum Nach einer erfolgreichen Premiere im März lädt die Bochumer Disco "Stargate" am Mittwoch, dem 25. Mai, zur zweiten "Asian Night". Am Abend vor Fronleichnam sollen asiatische Gogos, Ladyboys und ein Sushi-Buffet für Abwechslung in dem Szeneclub sorgen. Zur ersten "Asian Night" im "Stargate" waren auch Besucher aus Köln und Bielefeld ins Ruhrgebiet gereist. Die Idee zu dem neuen Event war "Stargate"-Chef Heike Wenzel bei einer Reise nach Bangkok gekommen. Ein Besuch in der Szenedisco DJ Station in Silom Soi 2 überzeugte ihn, dass Asiaten "super klasse Feier-Leute" sind. (mize)
Filmpreise für 'Tropical Malady' Turin Der thailändische Spielfilm "Tropical Malady" (Sud Parald, Foto rechts) hat zum Abschluss des 20. schwul-lesbischen Filmfestivals im italienischen Turin gleich zwei Preise erhalten. Die international besetzte Jury verlieh dem Film von Regisseur Apichatpong Weerasethakul, der bereits in Cannes mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet wurde, den mit 4.000 Euro dotierten "Best Feature Film Award" sowie den Special-Jury-Preis. "Tropical Malady" ist ein Mystery-Thriller über die Liebe zwischen zwei jungen Männern, von denen sich der eine nach einer alten thailändischen Sage in ein reißendes Tier verwandelt hat. (cs)
Neue Thailand Visitor Card Bangkok. Die Tourism Authority of Thailand (TAT) hat gemeinsam mit Visa International ein neues Projekt ins Leben gerufen, um mehr Touristen ins Land zu locken: Die so genannte Thailand Visitor Card ist eine Rabattkarte, die dem Kartenbesitzer Vergünstigungen zwischen fünf und 30 Prozent bei rund 3.000 teilnehmenden Partnern bietet. Die Karte ist kostenlos bei allen lokalen und internationalen Vertretungen des thailändischen Fremdenverkehrsamtes erhältlich und bis Ende Mai 2006 gültig. An der Aktion beteiligen sich Hotelketten wie Marriott Hotels & Resorts, Amari, Sofitel Accor Hotels und Novotel. Unbegrenztes Einkaufsvergnügen ist unter anderem in teilnehmenden Filialen von Guess, Wrangler, Emporium und Central möglich. Golf-Freunde erhalten unter anderem Vergünstigungen beim Abschlag auf dem Bangkok Golf & Sports Platz, im Royal Chiang Mai Golf Resort und dem Springfield Village Golf & Spa am Golf von Siam. Attraktive Rabatte im Bereich Gesundheitsvorsorge und Wellness bieten etwa die Aspara Spas und das Bumrungrad Hospital in Bangkok. Weitere Informationen unter www.tourismthailand.org. (mize)
26.04.2005
Partner-Rabatt bei LTU Düsseldorf. Bei LTU fliegt im Mai und Juni der Reisepartner zum halben Preis. Zum 50. Geburtstag der Fluggesellschaft gibt es einen 50-Prozent-Partnertarif für ausgewählte Fernstrecken, darunter auch für die Strecke Düsseldorf - Bangkok. Mit etwas Glück können damit zwei Personen für zusammen 680 Euro (inkl. Steuern) nach Thailand düsen. Die Aktion gilt für Abflüge zwischen dem 1. Mai und dem 30. Juni 2005 mit Rückflug bis spätestens 15. Juli. Buchungen sind zwischen dem 1. und 31. Mai in jedem Reisebüro mit LTU-Agentur, telefonisch unter (0211) 94 18-333 und im Internet unter www.ltu.de möglich. (mize)
11.04.2005
Tausende bei Gay Pride Phuket Patong Beach Auf der thailändischen Ferieninsel Phuket fand am 10. April erstmals nach der Flutkatastrophe eine schwul-lesbische Parade statt. Auf der Strandstraße, die im vergangenen Dezember von den Tsunami-Wellen teilweise zerstört wurde, kamen mehrere hundert Teilnehmer und mehrere tausend Zuschauer zusammen. Mit den Worten "Wir haben Tote zu beklagen. Aber wir können auch feiern, dass wir noch leben" gab Patong Beachs Szenegröße Khun Kenya, dessen eigenes Restaurant "Sea Hag" vom Tsunami zerstört worden war und der sich selbst nur mit Mühe retten konnte, das Lebensgefühl der Teilnehmer wieder. Die bunte Parade mit Discowagen und Fußgruppen war Abschluss des mehrtätigen Gay Prides, der in diesem Jahr zum sechsten Mal begangen wurde. Neben den Wirten und Mitarbeitern der Szeneläden waren erstmals auch Vertreter der politischen Homoorganisation "Rainbow Sky Association" aus Bangkok sowie Angestellte des Bangkoker Hospitals mit im Zug, die während der Veranstaltung Gesundheitsaufklärung betrieben. Der Gay Pride wurde auch zum Anlass genommen, den Opfern der Flutwelle zu gedenken. (cs)
Gayromeo-Treffen auch in Phuket Patong Beach Der Club der Thailandfreunde auf dem Datingportal gayromeo hat zum zweiten Usertreffen in Thailand eingeladen. Nach der ersten Zusammenkunft Ende März in Bangkoks Telephone Bar findet das neue Treffen am Samstag, 9. April ab 20 Uhr im Connect-Café auf der Insel Phuket statt - einen Tag vor der Gay-Pride-Parade. Das Treffen ist für alle Interessierten offen. Das Connect-Café befindet sich in der Ausfahrtstraße des Paradise Complexes an der Rath-u-Thit-Road in Patong Beach. (mize)
Bangkok Der Club der Thailandfreunde auf dem Datingportal gayromeo hat zum ersten Usertreffen in Bangkok eingeladen. Das für alle Interessierten offene Treffen findet statt am Donnerstag, 31. März ab 19 Uhr in der Telephone-Bar in Silom Soi 4 (Obergeschoss links, Tisch in der Nähe der Klimaanlage). Nach Angaben des Club-Admins "Dragontattoolord" hätten schon sechs Teilnehmer fest zugesagt, der Tisch biete jedoch mindestens Platz für zwölf. (mize)
gay-thailand.de sucht Praktikant Köln Dir gefällt unser Portal gay-thailand.de, Du wolltest schon immer mal in eine professionelle Medien- und Reiseagentur hineinschnuppern und hast große Lust, die einzige deutschsprachige Webseite über das schwule Thailand weiter zu entwickeln, zu verbessern und voranzubringen? Du hast keine Angst vor der Arbeit in einem kleinen schwul-lesbischen Team in Köln? Dann bist Du der Richtige für ein Praktikum bei uns!
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Bewerbungen mit kurzem Lebenslauf und Arbeitsproben bitte an Queer Communications GmbH, Micha Schulze, Postfach 29 02 44, 50524 Köln, Fax (0221) 492 29-22 oder per eMail an m.schulze@queercom.net.
23.03.2005
Phuket: CSD-Programm steht fest Patong Beach Das Programm für den Gay Pride Phuket vom 7. bis 10. April steht nun fest. In Zusammenarbeit mit dem thailändischen Homoverband Rainbow Sky, der regionalen Gesundheitsbehörde sowie zwei Krankenhäusern hat die kommerzielle Szene von Patong Beach einen bunten Mix aus Partys, Performances, Turnieren und Informationen über Gesundheit und HIV-Prävention zusammengestellt. Höhepunkt des Gay Prides ist eine Parade durch Patong Beach mit zahlreichen dekorierten Wagen am Sonntag nachmittag. Die Veranstalter erwarten mehrere Tausend Besucher. Eigentlich sollte der Gay Pride Phuket bereits im Februar stattfinden, war jedoch erst wegen der Parlamentswahl und dann aufgrund des Tsunami zweimal verschoben worden. (mize)
Das Programm im Überblick:
Donnerstag, 7. April
- Bowling-Turnier
- Schwuler Tagesausflug zur Eier-Insel "Ko Kai" (Start 11 Uhr am Connect)
- Abends "Rote Party" im Paradise Complex (bitte rote Kleidung tragen)
Freitag, 8. April
- Volleyball-Turnier
- Abends "Weiße Party" im Paradise Complex (bitte weiße Kleidung tragen)
Samstag, 9. April
- Fortsetzung und Finale des Volleyball-Turniers
- Schwuler Tagesausflug zur Eier-Insel "Ko Kai" (Start 11 Uhr am Connect)
- Abends "Blaue Party" im Paradise Complex (bitte blaue Kleidung tragen)
- Feierliche Preisverleihung für die Turniersieger
Sonntag, 10. April
- Parade um 16 Uhr, Start in der Phachanukroh Road vor dem Duang Jitt Resort (Die Dekoration der Wagen findet vorher im Paradise Complex statt)
- Abends "Ausgeflippte Party" im Paradise Complex
06.03.2005
Köln - Bangkok für 90 Euro Bangkok. Der thailändische Billigflieger One-Two-Go fliegt ab Dezember 2005 auch Europa an. Ziel der Direktflüge ab Bangkok mit einer Boing 747 ist die ungarische Hauptstadt Budapest. Tickets für die einfache Strecke sollen ab 3.499 Baht (etwa 70 Euro) erhältlich sein, teilte die Tochtergesellschaft von Orient Thai Airlines mit. Von Deutschland aus kann man Budapest ebenfalls mit dem Billigflieger erreichen: Germanwings fliegt beispielsweise von Köln und Stuttgart für einen Preis ab 19 Euro. Mit ein wenig Glück und rechtzeitiger Vorausbuchung kann man damit ein Ticket von Deutschland nach Bangkok für 90 Euro bekommen. Derzeit ist eine Buchung der Strecke Budapest - Bangkok noch nicht möglich. Auf einer neuen Webseite will One-Two-Go jedoch in den nächsten Wochen weitere Details veröffentlichen.
Bangkok. Thailands Jugend löst sich immer mehr von der traditionellen Kultur und den überlieferten Werten. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Agentur Optimum Media Direction. Beliebt bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen sei der westlich geprägte Lebensstil mit Fast Food, MTV, Disco-Besuch, Markenbekleidung und Konsumrausch. Bei einer Befragung von Frauen und Männern im Alter von 15 bis 49 fanden 49 Prozent der Interviewten "Sex vor der Ehe" nicht verwerflich. In der Studie heisst es weiter, Thailands junge Frauen und Männer stünden dem Thema Sex heute wesentlich offener gegenüber als noch vor wenigen Jahren. Geändert habe sich auch die Einstellung der Thais zur Arbeitswelt. Die meisten Befragten wollten hart arbeiten und die Karriereleiter erklimmen, um sich dadurch ein finanzielles Polster für die Zukunft zu schaffen. 51 Prozent der Interviewten gaben an, dass sie zwar härter arbeiten wollten, aber nur, und mehr Geld ausgeben zu können. (cw)
27.02.2005
Openingparty für CSD Pattaya Pattaya Mit einem Benefiz-Straßenfest unter dem Motto "Viva Las Vegas" in Boyz Town begann am 27. Februar die Bewerbung des diesjährigen Pattaya Gay Festivals. Das schwule Event findet jährlich rund um den Welt-Aids-Tag statt. Höhepunkt ist auch in diesem Jahr die "Walk for Life"-Parade am 1. Dezember.
Das Haupt-Festival beginnt bereits am 29. November mit einer Strandparty am schwulen Abschnitt des Jomtien Beach. Den Abschluss bildet ein Straßenfest in Boyz Town am 2. Dezember. Dazwischen finden zahlreiche kleinere Partys und Veranstaltungen in ganz Pattaya statt.
Zur Bewerbung des Festivals sollen mehrere Benefizpartys in den kommenden Monaten dienen. Am 25. September wird die "Miss Pattaya Gay Festival" in der Disco "Boyz Boyz Boyz" gewählt, die Kür der "Mister Pattaya Gay Festival" folgt am 17. November im "Throb".
Im vergangenen Jahr wurden im Rahmen des Pattaya Gay Festivals Spenden für Aids-Projekte in einer Gesamthöhe von 3,3 Millionen Baht (etwa 66.000 Euro) gesammelt. Weitere Infos unter www.pattayagayfestival.com. (mize)
Bangkok Rainbow Sky, Thailands einzige registrierte Homo-Organisation, hat ein Spendenkonto für schwul-lesbische Opfer der Flutkatastrophe eingerichtet. Dies teilte der Finanzvorstand des Verbands, Eakpob Patimavirujh, mit. Das Konto sei nach wochenlangem Bemühen endlich von den Behörden genehmigt worden. In den nächsten Monaten plane Rainbow Sky mehrere Workshops für homosexuelle Thais in Bangkok und Phuket zur HIV-Prävention und zur Herausbildung einer schwulen Identität. In Kürze soll die Rainbow-Sky-Website ins Englische übersetzt werden. (mize)
Spendenkonto:
Rainbow Sky Association of Thailand
Konto-Nr. 045 293 4041
Swift-Code: Swift Code: SICOTHBK
Siam Commercial Bank
1873 Angreedunang Rd., Pathum Wan, Bangkok 15000
08.02.2005
Neu in Silom: Sauna Mania Bangkok Die Babylon-Sauna in Bangkok hat eine (kleinere) Konkurrenz bekommen: In sehr zentraler Lage nahe Silom Road hat die moderne Sauna Mania eröffnet. Das fünfstöckige Badehaus befindet sich in der Soi Pipat 2, die von der Soi Convent abgeht (gegenüber Silom Soi 4, hinter dem California Fitness-Studio). Die in einer Mischung aus europäischem und modernem Thai-Stil eingerichtete Sauna legt Wert auf den Wellnessfaktor und bietet neben zwei Dampfsaunen, einer großen, hellen und wirklich heißen Trockensauna gleich zwei begrünte Dach-Terrassen. Auch eine Bar und eine Cruising-Etage gehört dazu. Geöffnet ist die Sauna Mania täglich von 17 Uhr bis Mitternacht, am Wochenende bereits ab 15 Uhr. Bis Ende März 2005 kostet der Eintritt nur 100 Baht. Leider besitzt die Sauna noch keine Webseite. (mize)
Sauna Mania, 35/2 Soi Pipat 2, Soi Convent, Tel. (02) 636 81 29
23.01.2005
Aus Thai Guys wird Sticky Rice Bangkok Nach fünf Jahren und 44 Ausgaben wird das schwule Szenemagazin "Thai Guys" eingestellt. Statt dessen erscheint die Publikation "Sticky Rice". Das teilten die bisherigen Herausgeber des thailändischen Homomagazins an. Grund der Einstellung ist eine vorausgegangene Strafverfolgung wegen vermeintlicher Pornographie. Ein Gericht in Bangkok verurteilte den Australier Robert Scoble im Dezember 2004 in einem umstrittenen Prozess zu einer Gefängnisstrafe auf Bewährung sowie einer Geldstrafe wegen "Verbreitung von Pornographie", weil das Magazin in seiner Reiseagentur gefunden worden war. "Thai Guys" enthält zwar einige erotische Abbildungen, ist aber gänzlich frei von pornografischen Szenen. Dennoch wollten die Blattmacher weiterem Ärger aus dem Wege gehen, verzichteten auf weitere Rechtsmittel und stellten das inkriminierte Blatt nun ein. Der Nachfolger "Sticky Rice", der von einer eigens gegründeten Firma herausgegeben wird, soll den Informationsfluss in der Szene wieder herstellen, wird aber weitgehend frei sein von erotischen Bilderstrecken.
Hinweis in eigener Sache: Leser, die "Thai Guys" über gay-thailand.de abonniert haben, bekommen künftig "Sticky Rice" zugesandt. Mehr Infos zum Abo
22.01.2005
Top Charoen: Sorry für TV-Spot Bangkok Die große thailändische Optiker-Kette Top Charoen Optical hat sich bei den Ladyboys des Landes für einen diskriminierenden TV-Werbespot entschuldigt. In dem Fernseh-Spot wird eine Tunte zusammengeschlagen, weil sie einen Mann auf einer öffentlichen Toilette angesprochen hat. Der Ladyboy fragte erst nach der Zeit, bot aber nach der mürrischen Antwort des Mannes, dass er keine Uhr dabei habe, eine Armbanduhr zum Kauf an. Aus dem Off ertönte anschließend der Hinweis: "Wer jetzt eine Brille bei Top Charoen bestellt, bekommt eine Uhr gratis." Die Optikerkette war nach der Ausstrahlung von Protesten aus der Szene überhäuft worden. Auf der Website kann der Spot allerdings nach wie vor angesehen werden. (mize)
CSD Phuket erneut verschoben Patong Beach Das sechste Gay Pride Festival auf der thailändischen Ferieninsel Phuket wurde aufgrund der Folgen der Flutkatastrophe erneut verschoben. Statt im Februar soll es nun vom 7. bis 10. April 2005 stattfinden - in der Woche vor dem thailändischen Neujahrsfestival Songkran. "In der Thai-Kultur gibt es eine Trauerperiode von drei Monaten, wenn ein Mitglied der königlichen Familie stirbt", begründete Mit-Organisator Ulf Mikaelsson die Verschiebung. Bei der Katastrophe vom 26. Dezember war auch ein Enkel von König Bhumipol ums Leben gekommen. Mikaelsson appellierte an die Urlauber, weiterhin nach Phuket zu reisen: "Wir sind eine Touristenort, ohne Urlauber haben Tausende Menschen hier kein Einkommen." Die Aufräumarbeiten seien weit vorangekommen, das schwule Viertel von Patong Beach blieb von der Katastrophe verschont. Das Phuket Gay Pride Festival war bereits einmal um eine Woche verschoben worden, weil der ursprünglich angedachte Termin am 6. Februar mit der nationalen Parlamentswahl kollidiert. (mize)
Krabi: Ao Nang Pearl blieb heil Ao Nang Das einzige schwule Gästehaus in Ao Nang wurde von der schrecklichen Flutkatrophe verschont, teilte Inhaber Reto Jonasch gegenüber gay-thailand.de mit. Die gigantische Welle habe nur Gebäude direkt am Strand zerstört. "Die Beach Road ist
nun wieder trocken und gereinigt und das Leben geht weiter - trotz der furchtbaren Ereignisse." Zahlreiche Touristen, die zuvor auf der zerstörten Insel Phi Phi Urlaub machten, würden nun ihren Resturlaub in Ao Nang verbringen. (cw)
Ko Lantas Gay-Resort verschont Ko Lanta Das schwul geführte "Sun, Fun & Sea Bungalows Dive Resort" auf der Insel Ko Lanta wurde von der gigantischen Flutwelle, die in Südostasien über 20.000 Todesopfer forderte, nur leicht beschädigt. "Wir haben alle überlebt, ohne große Verletzungen", berichtet der Schweizer Inhaber Turi Strahm. An den Bungalows seien nur Wasserschäden entstanden, viele Fenster und Türen seien zerbrochen. "Wir sind aber bereits am Aufräumen und werden in einer Woche wiedereröffnen", kündigte Strahm an. (mize)
Pattaya: 3,3 Mio. Baht Spenden Pattaya Mit einer Summe von etwa 3,3 Millionen Baht (ca. 64.000 Euro) an Spenden hat das diesjährige Pattaya Gay Festival (PGF) sein selbstgestecktes Ziel erreicht, berichtet das deutschsprachige "Pattaya Blatt". Wir sind äußerst zufrieden", zitierte es den Vorsitzenden des PGF-Organisationskomitees Michael Burchall, Inhaber des Topman-Clubs: "Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage waren die Leute sehr großzügig." Die Spenden sind auf einer Vielzahl von Veranstaltungen vor und während des Festivals gesammelt worden. Ein Teil der Erlöse geht an Aids-Benefiz-Aktion "Heart 2000" von Dr. Philippe Soer. Das Pattaya Gay Festival 2004 hatte sich verpflichtet, jeden Monat 200.000 Baht (ca. 3.900 Euro) für die HIV-Medikamente zu spenden, die Dr. Soer täglich ausgibt. (pm)
Thailand - das Glück auf Erden? Bangkok Die staatliche thailändische Tourismusbehörde (TAT) hat einen neuen Slogan für das Jahr 2005 vorgestellt, berichtete die Tageszeitung Bangkok Post. Die bisherige "Amazing Thailand"-Kampagne soll abgelöst werden von der Aktion "Happiness on Earth" (Glück auf Erden). "Jeder Urlauber soll jede Stunde in Thailand als glückliche Stunde empfinden", zitierte das Blatt die TAT-Mitarbeiterin Jutamas Siriwan.
Im kommenden Jahr will die thailändische Tourismusbehörde zudem einen Schwerpunkt auf die Bewerbung von Flussreisen durch das Land legen. Dazu wurden 41 Touren ausgearbeitet.(pm)
10.12.2004
Geschlechts-OP live übertragen BangkokThailands bekanntester Facharzt für plastische Chirugie hat vor 35 Ärzten im Rahmen eines Workshops in einer Live-Videokonferenz eine Geschlechtsanpassung vorgenommen. Natanan, einem 27-jährigen Reiseleiter, erfüllte Preecha Tiewtranon den Traum, "eine echte Frau zu werden". . "Wir wollen der Öffentlichkeit zeigen, dass Thailand jetzt auf internationalem Standard in diesem Feld ist", begründet Preecha die öffentliche Operation. Der Arzt, einer der Pioniere auf diesem Gebiet, hat bis jetzt schon über 3.000 derartige Operationen durchgeführt. Preecha hatte zunächst nur thailändische Kunden. Inzwischen kämen aber 90 Prozent seiner Patienten aus dem Ausland. In seiner Praxis belaufen sich die Kosten für eine komplette Umwandlung auf mindestens 7.500 US-Dollar (5.600 Euro). (dk)
10.12.2004
Gay Pride Phuket verschoben Patong Beach Das sechste Phuket Gay Festival im Februar 2005 wurde überraschend um eine Woche verschoben. Wegen der kürzlich auf den 6. Februar angesetzten Parlamentswahl in Thailand wird in Patong Beach nun erst vom 9. bis 13. Februar gefeiert. Das Phuket Gay Festival ist eines der größten touristischen Events auf der Ferieninsel im Süden des Landes. Die Parade, die größer und bunter ist als der Pride-Umzug in Bangkok, findet immer am ersten Sonntag im Februar statt, außer wenn dieser Termin mit einem religiösen oder staatlichen Feiertag kollidiert. Das Festival selbst beginnt schon ein paar Tage vorher mit Partys und Sport-Turnieren. (mize)
Warnung vor Thai-Kondomen Wiesbaden Das hessische Gesundheitsministerium warnt vor dem Gebrauch von Kondomen der Marke "Zig-Zag", die in Thailand hergestellt wurden. Das Gesundheitsministerium berief sich auf eine Mitteilung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte. Laut Mitteilung dieser Behörde sei bei einer Benutzung der von Nippon Rubber Industry in Bangkok gefertigten Präservative die Übertragung von Infektionskrankheiten nicht auszuschließen. Bereits zuvor hatten schon portugiesische Behörden auf Qualitätsmängel hingewiesen. (pm)
04.12.2004
Neuer Flughafen für Bangkok Bangkok In weniger als einem Jahr, im September 2005, soll in Thailand der neue internationale Flugplatz Suvarnabhumi eröffnet werden. Auf der riesigen Baustelle zwischen Bangkok und Pattaya wird Tag und Nacht fieberhaft gearbeitet. Doch die Firmen liegen hinter dem Zeitplan. Skeptiker rechnen deshalb erst Mitte 2006 oder gar 2007 mit der Inbetriebnahme des Airports. Denn nach Abschluss der letzten Bauarbeiten müssen das komplizierte Computer-System und weitere Betriebsabläufe mehrere Monate getestet werden. Ministerpräsident Thaksin Shinawatra hält weiter am Einweihungsdatum 29. September kommenden Jahres fest. Suvarnabhumi ist ein glückverheißender Name, bedeutet "Das Goldene Land" und wurde dem Flughafen von Seiner Majestät dem König verliehen. Die Investitionskosten werden auf 155 Milliarden Baht geschätzt. Das Gelände am neuen Bangkoker Flugplatz soll zu einem neuen "Venedig des Ostens" umgestaltet werden. Die bestehenden Kanäle sollen ausgebaut werden, an den Ufern traditionelle Thai-Häuser mit Bootsanlegern entstehen. Das 816 Quadratkilometer große Areal befindet sich überwiegend in der Provinz Samut Prakan. (pm)
18.11.2004
Mehr Deutsche nach Thailand Frankfurt Die Zahl der deutschen Thailand-Urlauber steigt wieder. Von Januar bis Mai 2004 besuchten 221.881 Deutsche das Land in Südostasien, teilte das Thailändische Fremdenverkehrsamt in Frankfurt mit. Das sei eine Steigerung um 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit seien die Verluste aus 2003 ausgeglichen. Insgesamt stammte ein Viertel der Thailand-Besucher aus Europa. Knapp fünf Prozent kamen aus Deutschland. (pm)
02.11.2004
Tiffany's kürt Tranny-Königin Pattaya In Pattayas ältestem Transvestiten-Kabarett fällt am 6. November erstmals die Entscheidung, wer den Titel "Miss International Queen" erhält. Das Tiffany's nimmt die Wahl zum Anlass, gleich auch seinen 30-jähriges Bestehen zu feiern. 1974 hat die Tiffanny's-Show erstmals mit ganzen drei Ladys die Besucher begeistert; inzwischen haben Millionen internationaler Besucher die Veranstaltungen im "Palast der Dekadenz und Eleganz" besucht. Damit ist das Tiffany's der ideale Austragungsort für den Schönheitswettbewerb.
Schon zuvor gab es einen vergleichbaren Wettbewerb in Los Angeles - hier wurde die "Miss Queen of the Universe" gekürt. Drei mal konnte eine der Tiffany's-Girls das Krönchen für sich beanspruchen. Bei der Wahl in Pattaya werden insgesamt 30 Bewerberinnen um den Titel kämpfen. Voraussetzung für die Teilnahme: Die Beautys müssen mindestens 18 Jahre alt sein - und als Mann das Licht der Welt erblickt haben. Sie werden in Abendkleidern, Badeanzügen und in der Nationaltracht auftreten. Bei einem Interview müssen sie zudem Köpfchen beweisen. Die Siegerin erhält 7.000 US-Dollar (5.500 Euro) sowie Sachpreise.
Tiffany's, Second Road (Pattaya), Wahl am 6.11. ab 19 Uhr Show zum 30-jährigen Bestehen des Tiffany's, 21-1 Uhr wird gewählt (ab 23 Uhr Liveübertragung bei iTV). Karten kosten zwischen 1.000 und 2.000 Baht (20 bis 40 Euro).
Neue 50-Baht-Scheine Bangkok Die seit 1996 im Umlauf befindlichen 50-Baht-Banknoten aus dem Kunststoff Polymer werden seit Anfang Oktober durch Papierscheine ersetzt. Grösse, Design und Farbe haben sich nicht geändert - mit Ausnahme des kleinen, durchsichtigen Fensters. Die neuen 50-Baht-Noten haben dafür weitere Sicherheitsmerkmale, die es Fälschern schwerer machen sollen. Die Staatsbank will die Kunstoff-Scheine innerhalb von zwei Jahren aus dem Verkehr ziehen. (cw)
15.09.2004
Thaitransen spielen Elefantenpolo Bangkok Ein Transenteam mischt mit bei den Meisterschaften im Elefantenpolo. Die Mannschaft der Screwless Tuskers (ungefähr: unbesteigbare Elefanten) kann zwar nicht mit den ganz großen wie Thailand Easy oder dem australischen Team Sandalford Winery mithalten. Dennoch wollen die Tuskers bei kommenden Veranstaltungen Flagge zeigen. Zuletzt verloren sie ihr Auftaktmatch bei einem Turnier in Bangkok mit 2:0 gegen die DBS Bank Ladies. Der beliebter werdende Sport, der von der 1982 gegründeten World Elephant Polo Association organisiert wird, hat ähnliche Regeln wie das auf Pferden ausgetragene Polo. Die Spieler müssen auf Elefanten sitzend mit einem 2 Meter langen Bambusstock ein Objekt von der Größe eines Tennisballs ins gegnerische Tor bringen. Dabei sitzt ein zweiter Spieler, der so genannte "Handler" auf dem Hals des Tieres und bestimmt die Laufrichtung. Jüngere Elefanten sind schneller als ältere, aber auch verspielter. Daher sammeln sie oft mit ihrem Rüssel den Ball auf und rennen davon - das ist nach den Regularien der World Elephant Polo Association jedoch ein Foulspiel. (dk)
29.08.2004
Weltklasse-Strategie für Phuket Phuket Für die thailändische Ferieninsel Phuket im Süden des Landes hat die Provinzregierung einen fünfstufigen touristischen Entwicklungsplan vorgestellt. "Unsere Weltklasse-Strategie soll Phuket zu größerer internationaler Bedeutung verhelfen", sagte der stellvertretende Provinzgouverneur Winai Buapradit bei der Vorstellung des Plans Ende August. Um die Anzahl der Besucher in der Nebensaison zu erhöhen, soll die Insel zum einen stärker als internationales Konferenzzentrum vermarktet werden. Darüber hinaus sollen verstärkt sogenannte Gesundheitstouristen angesprochen werden. Mittels hoher öffentlicher und privater Investionen kündigte Winai den Bau neuer Bootsanlegestellen und Einkaufszentren an. Auch Unterhaltung und Entertainment sollen gestärkt werden: "Die Besucher sollen ermuntert werden, ihren Aufenthalt auf Phuket zu verlängern", so Winai. (cw)
18.08.2004
Thai-Transe in Bahrain inhaftiert Eine thailändische Transsexuelle ist im Ölstaat Bahrain zu zwei Monaten Haft verurteilt worden. Grund: Die 29-Jährige ist als Frau bekleidet durch die Hauptstadt Manama geschlendert, berichtet die Bahrainer Tageszeitung "Gulf Daily News". Wenn sie ihre Zeit abgesessen hat, wird sie nach Thailand abgeschoben. Das Kriminalgericht hat es als erwiesen angesehen, dass die Beklagte sich unsittlich verhalten habe und sich prostituieren wollte. Die Transsexuelle wehrte sich im Gerichtssaal entschieden gegen den Vorwurf der Prostitution. Sie sagte, würde sich in Thailand immer als Frau kleiden und hätte nicht gewusst, dass ein solches Verhalten in Bahrain gegen das Gesetz verstößt.
Die Polizei hatte die Frau im März in einer Haupteinkaufsstraße aufgegriffen. Sie habe ein Kleid, Schuhe mit hohen Absätzen und Make-up getragen. (dk)
18.08.2004
Ko Lanta gilt als "sexy Insel" New York Die Insel Ko Lanta im Süden Thailands gehört zu den Top-10 der sexy Inseln der Welt. Dies teilte das US-Magazin "Forbes" mit, das auch die Auswahl getroffen hat. Das Beurteilungskriterium, was eine Insel sexy macht, lautet: "Eine gewisse Portion Unabhängigkeit, landschaftliche Schönheit und von Menschenhand errichtete Entertainmentinrichtungen". Unterkunftspreise spielten bei der Bewertung keine Rolle. Zu den Top-10 gehören darüber hinaus Ibiza, Sardinien, Capri, Santorin, die französische Insel Porquerolles, die kroatische Insel Brioni, St. Barths und Kuba in der Karibik sowie die Fiji Inseln und Sansibar. (pte)
Sex am Strand: 500 Euro Strafe Köln Dass feiner, weißer Sand und Gleitgel eine nicht besonders angenehme Mischung ergeben, ist hinlänglich bekannt. Doch Sex am thailändischen Strand kann noch schlimmere Folgen haben: Wird man inflagranti von der Polizei erwischt oder von einem eifersüchtigen Ex-Lover verpfiffen, muss man mit einer Geldstrafe bis zu 25.000 Baht (etwa. 500 Euro) rechnen, berichtete der Kölner Stadt-Anzeiger. Anders als in Ägypten, wo auf Sex unter freiem Himmel drei Jahre Gefängnis stehen, seien in Thailand immerhin keine Haftstrafen vorgesehen. (mize)
11.08.2004
Sieg für Volleyballer aus Phuket Singapur Das schwule Volleyball-Team aus Phuket hat bei den asiatischen Gay Games, den so genannten The Straits Games (TSG), den Wettbewerb gewonnen. "Wir mussten natürlich gewinnen, schließlich kommen wir aus dem Land des Filmes Iron Ladies", so Ae, einer der siegreichen Spieler. In diesem Jahr haben fünf asiatische Länder an den dritten TSGs teilgenommen: Neben Thailand waren auch Malaysia, Japan, Hong Kong und Gastgeber Singapur am Start. Phuket rechnet sich Chancen aus, das Event 2006 austragen zu können. Im nächsten Jahr finden die Spiele in Malaysia statt. Nach Angaben der Veranstalter hat das dreitägige Festival 4,8 Millionen Euro an Tourismuseinnahmen in den Stadtstaat gespült. (dk)
08.08.2004
Thai-Massagen in der Pfalz Birkenheide Jetzt gibt es auch Thai-Massagen und -Wellnessprogramme in der Pfalz: Unter schwule Leitung eröffnete Anfang August das "Wellnesscenter Birkenheide" im gleichnamigen Ort zwischen Ludwigshafen am Rhein und Bad Dürkheim an der Deutschen Weinstraße. Neben Massagen auf seriöser medizinischer Basis werden im Wellnesscenter auch Peeling, Körperkosmetik, medizinische Fußpflege und Fango-Packungen angeboten, darüber hinaus kann man zahlreiche Thai-Kosmetika kaufen. Mehr Informationen gibt es auf der Homepage www.wellnesscenter-birkenheide.de. (pm)
02.08.2004
Phuket-Team bei Mini-Gay-Games Phuket Bei "The Straits Games" (TSG), der schwul-lesbischen Mini-Olympiade in Asien, wird Thailand durch ein elfköpfiges Team aus Phuket vertreten sein. Die schwul-lesbischen Bars und Hotels in Patong Beach, darunter das Connect Guesthouse, die Aquarius Sauna und die Boat Bar, sponsorten die Teilnahme mit über 80.000 Baht (ca. 1.600 Euro). Die Veranstaltung findet vom 6. bis zum 8. August in Singapur statt. Die TSG sind ein jährliches Event, sie wurden 2002 zum ersten Mal ausgetragen. Damals waren nur Sportler aus Singapur und Malaysia vertreten. Der Name "Straits Games" rührt von der Meerenge (Englisch: Strait) von Johor, die diese beiden Länder voneinander trennt. (pm)
05.07.2004
Politische Homogruppe gegründet Bangkok In Bangkok wurde die erste Homo-Lobbygruppe gegründet: Die Homosexuelle politische Gruppe Thailands (HPGT) will die Bewerber der nächsten lokalen Wahlen dafür gewinnen, schwul-lesbische Themen in ihrem Programm aufzunehmen. "Wir sind keine politische Partei, sondern wollen einen Homo-Wahlstamm ins Leben rufen, der sich für oder gegen bestimmte Kandidaten einsetzt", so Munthana Adisayathepkul von der lesbischen Gruppe Lesla, die auch Mitglied im HPGT ist. Sie schätzt, dass zirka 300.000 Wähler unter HPGT organisiert werden könnten. Thailand hat 64 Millionen Einwohner. Die Gruppe will erreichen, dass diskriminierende Gesetze abgeschafft werden, mehr Aufklärung gegen HIV-Infektionen betrieben wird und "gay studies" an Schulen und Universitäten gelehrt wird. (dk)
02.07.2004
Neuer Bangkok-Guide Köln "Bangkok und Umgebung" heißt der neue Reiseführer von Rainer Krack, der seit Juni 2004 im Handel erhältlich ist. Ausführliche Beschreibungen der 14 interessantesten Stadtteile machen eine der faszinierendsten Metropolen der Welt transparent und erlebbar. Dieser umfangreiche Stadtführer hilft mit seiner Fülle an Tips und landeskundlichen Informationen auch dem Asien-Unerfahrenen, sich in der aufregenden Millionenstadt zurechtzufinden. Detaillierte Karten und Pläne sowie aktuell recherchierte Angaben zu Sehenswürdigkeiten, Hotels, Restaurants, Ausflügen in die Umgebung und Shopping machen dieses Handbuch zum nützlichen Begleiter sowohl für den Kurz-Trip wie für einen längeren Bangkok-Aufenthalt. Das Buch ist im Reise Know-How Verlag Rump erschienen und kann ab sofort bei Amazon bezogen werden. (jg/pm)
Bangkok - Khon Kaen für 2 Euro Bangkok Die neue thailändische Billigfluglinie Air Asia bietet Inlandsflüge bereits ab 99 Bath (ca. 2 Euro) an. Von Bangkok aus fliegt die Gesellschaft, an der Thailands Premierminister Thaksin Shinawatra zu 42 Prozent beteiligt sein soll, nach Chiang Mai, Chiang Rai, Hat Yai, Khon Kaen, Korat, Phuket, Ubon Ratchatani und Udon Thani. Auslandsziele von Air Asia sind u.a. Kuala Lumpur, Macao und Singapur. Alle Flüge können auf der englischsprachigen Website mittels Kreditkarte gebucht werden. Zur Identifikation beim Check-In muss die Reisepassnummer angegeben werden.(mize)
4. Phuket-Treff in Köln Köln Zum vierten Mal lud der Ex-Kölner Jochen Lauer bei seinem jährlichen Deutschlandbesuch Mitte Juni zum "Phuket-Treff" nach Köln. Der Einladung in die "Jagdhütte" am Rudolfplatz folgten zahlreiche Gäste und Freunde. Jochen Lauer betreibt "Jochen's Residence & Bar" im schwulen Viertel in Patong Beach. Er kündigte an, auch im nächsten Jahr ein Kölner Treffen zu organisieren.(pm)
Nach Bangkok ab 99 Euro Frankfurt Die neue private Fluggesellschaft ThaiJet bietet einfache Flüge von Frankfurt nach Bangkok ab 99 Euro zuzüglich Steuern an. Die Plätze sind allerdings limitiert. ThaiJet fliegt jeweils sonntags mit einer kleinen Boeing 757-200, die einen Tank-Zwischenstopp benötigt. Ab Oktober soll eine größere 767-Maschine eingesetzt werden, die die Strecke nonstop fliegen kann. An Bord gibt es kostenlose Getränke und Speisen sowie ein Entertainment-System. (mize
Transen-Klos in Chiang Mai Chiang Mai Die Transsexuellen an einer Techniker-Berufsschule in der thailändischen Provinz Chiang Mai (600 Kilometer nördlich von Bangkok) haben sich durchgesetzt: Nach Problemen sowohl in den Mädchen- als auch in den Jungstoilette hat die Schule ihnen ein eigenes Klo eingerichtet. Die "rosa Lotosblume" getaufte Toilette darf nur von den 15 transsexuellen Schülern benutzt werden - für die anderen 1.500 Schüler ist der Raum tabu.
Der Rektor hat die Änderung veranlasst, nachdem es immer wieder zu Zwischenfällen kam: "Die Transsexuellen haben zunächst die Damentoilette benutzt, aber die Mädchen waren genervt und haben Unfug mit ihnen getrieben", so Posaporn Promprakai, "die Jungs haben sie dann geneckt und verjagt. Dann kamen sie mit Tränen in den Augen zu mir gerannt." Mit dieser Entscheidung will er die Transsexuellen, die in der relativ lockeren thailändischen Gesellschaft geduldet werden, nicht politisch aufwerten: "We unterstützen nicht ihre Entscheidung, so zu sein, wie sie sind. Ich habe nur gesehen, dass es eine Gruppe gibt, die unglücklich an der Schule ist. Jetzt geht's ihnen aber viel besser." (dk)
18.05.2004
Joschka warnt vor dem Süden Berlin Das Auswärtige Amt warnt nach den Anschlägen muslimischer Seperatisten vor Reisen in die unter Kriegsrecht stehenden südlichen Provinzen Narathiwat, Yala und Pattani sowie die in der Nachbarschaft liegende Provinz Songhkla an der Grenze zu Malaysia. Darüber hinaus sollte das Grenzgebiet zu Myanmar "wegen sporadischer Auseinandersetzungen" allenfalls unter sachkundiger Führung oder als Gruppenreise besucht werden, so die Mitarbeiter Joschka Fischers. Im Grenzgebiet zu Kambodscha könne es zu Überfällen durch bewaffnete Banden kommen. Gleiches werde von Trekking-Touren in entlegene nördliche Landesteile gemeldet. (cw)
29.04.2004
Preis für "Beautiful Boxer" Turin Der thailändische Film "The Beautiful Boxer" hat den renommierten "International Feature Film"-Preis des 19. International Gay & Lesbian Film Festival in Turin gewonnen. Der Kino-Hit aus dem Jahre 2003 ist der erste thailändische Film, der einen Preis bei einem schwul-lesbischen Filmfestival gewinnen konnte. Nur "Iron Ladies" von 2001 erhielt den Zuschauer-Preis bei den Teddy Awards in Berlin, war aber kein kommerzieller Erfolg in Europa. Regisseur Ekachai Uenkrongtham freute sich nicht nur über den Preis, sondern auch über das Preisgeld von 3.000 Euro, welches der italienische TV-Sender "Jimmy" gesponsert hatte. Uenkrongtham und der Boxer Nong Toom, dessen reelle Geschichte für den Film verwendet wurde, konnten wegen anderer Verpflichtungen der Verleih-Zeremonie nicht beiwohnen. Eine internationale Jury von Film-Experten wählte die Sieger aus 50 Feature- und Kurz-Filmen, Dokumentationen und Feature-Videos. Mit 230 Filmen, die in der Woche des Festivals gezeigt wurden, und 1.100 Besuchern am Tag, ist Turin das größte schwul-lesbische Filmfestival auf der Welt. (jg)