Von der Babylon-Sauna zur Globalisierung
Das größte wissenschaftliche Treffen über schwul-lesbische Kultur und Politik findet Anfang Juli in Bangkok statt.
Von Dennis Klein
Es ist das weltweit größte wissenschaftliche Teffen, das sich mit schwul-lesbischer Politik und Kultur auseinandersetzen wird: Bis zu 1.000 Wissenschaftler, Künstler und Aktivisten werden zur ersten "International Conference of Asian Gay, Lesbian and Transgender Studies" erwartet, das vom 7. bis zum 9. Juli im thailändischen Bangkok stattfindet. Die Besucher können zwischen 150 Veranstaltungen auswählen. Als Ziel sollen Wissenschaftler und Aktivisten besser zusammenarbeiten und den Regierenden Lösungsansätze vorgeschlagen werden.
"Diese Konferenz soll das internationale Momentum für homosexuelle Rechte erhalten", so Peter Jackson. Der Professor der Universität im australischen Canberra hat das Event mitorganisiert. "Indem wir asiatische und westliche Forscher und Aktivisten zusammenbringen, können wir besser miteinander arbeiten in unserem Ziel, die Würde und gleiche Chancen für Asiens homo- und transsexuelle Bevölkerung zu erreichen."
Die Themenvielfalt ist überwältigend: Sogar über die beliebte Babylon-Sauna in Bangkok wird bei der Konferenz gesprochen. Gary Atkins von der Universität in Seattle gibt einen Vortrag zum Thema: "Die Begegnung mit Babylon: Auf der Suche nach Schönheit und sexueller Gerechtigkeit in einer globalisierten Schwulensauna". Ein großes Thema gerade in Thailand ist zudem die rechtliche Lage von Transgenders; über das Thema diskutieren unter anderem Vertreter aus Japan, Malaysia und dem Iran. Darüber hinaus geht es um Spezialthemen wie die erzwungene Maskulinität von Schwulen in Taiwan, aber auch generell und schwul-lesbische Rechte und die Globalisierung homosexueller Kultur.
Website der Konferenz
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